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Der Juliane Bartel Medienpreis 2020/21

Gleichstellung Sehen oder Hören – linear und online



Die Gewinnerinnen und Gewinner stehen fest!

In einer zweitägigen Online-Sitzung hat die Jury des Juliane Bartel Medienpreises die Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt. Die Gewinnerbeiträge finden Sie hier rechts auf der Seite.

Grußwort von Daniela Behrens - Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Grußwort von Andrea Lütke - Direktorin des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen

Grußwort von Ortrud Wendt - Vorsitzende der Versammlung der Niedersächsischen Landesmedienanstalt

Die Juliane geht an:


I. KATEGORIE »Fiktion & Entertainment«

Autoren: Tatjana Thamerus und Burchard Dabinnus

Beitrag: Der Mörder und meine Cousine

Sender: Bayern 2

Die Jury hat entschieden, dass der Beitrag "Der Mörder und meine Cousine" nicht der Kategorie "Doku Audio" sondern der Kategorie "Fiktion & Entertainment" zuzuordnen ist.


II. KATEGORIE »Doku«


—› 1. Doku visuell

Autorin: Patrizia Schlosser

Beitrag: Spannervideos - Wer filmt Frauen auf Toiletten?

Sender: Youtube (Strg_F)

Die Laudatio hält: Michel Abdollahi


—› 2. Doku audio

Autoren: Malcolm Ohanwe und Marcel Aburakia

Beitrag: Sexismus in kanackischen Communitys

Sender: Kanackische Welle (Podcast)

Die Laudatio hält: Till Reiners

III. KATEGORIE »Shorts«

Autoren: Katharina Schiele und Robert Bongen

Beitrag: Rechte Terroristen: Hass auf Frauen

Sender: Das Erste; Panorama / NDR


Statement von Katharina Schiele und Robert Bongen:

„Wir freuen uns sehr über den Juliane Bartel Preis - gerade weil es so ein wichtiges Thema ist, das viel mehr Aufmerksamt verdient! Uns hat während der Recherche überrascht, welch große Rolle Frauenhass und Antifeminismus als Tatmotiv für den Täter in Halle gespielt haben. Und noch mehr überrascht hat uns, dass das ein starkes, ein wesentliches verbindendes Element in der Gedankenwelt rechtsextremistischer Terroristen darstellt. Die Täter von Halle, von Christchurch, von Toronto, von Oslo/Utoya - und auch noch einige andere -, sie alle hingen einer kruden Verschwörungstheorie an, in der der Hass auf Frauen im Mittelpunkt steht. Es ist wichtig, dies zu verstehen und es sich bewusst zu machen - auch in Hinblick auf die präventive Arbeit. Wir danken allen herzlich, die uns bei der Recherche unterstützt haben. Wir danken der Panorama-Redaktion. Und wir danken vor allem der Jury und den Verantwortlichen des Juliane Bartel Preises für diese Auszeichnung!“

Erstmalig wurde von der Jury ein Sonderpreis vergeben:


Autorin: Stefanie Appel

Beitrag: Bushra - Vertrieben aus Myanmar
aus der Sendereihe "Schau in meine Welt"

Sender: KiKa/ hr


Statement von Stefanie Appel:

„BUSHRA ist ein Film, der entstehen konnte, weil wir uns als Team auf eine Redaktion verlassen konnte, die auch vor schwierigen Themen nicht zurückschreckt. Ich bin sehr dankbar, dass mir dieser Preis zuerkannt wurde. Denn korrektes journalistisches Filmemachen ist gerade in Zeiten wie diesen ein kräftezehrendes Geschäft, wenn auch es nichts Besseres gibt, als solche Geschichten authentisch erzählen zu können. Der Preis ist mir Inspiration in diesem Sinne weiterzumachen.“

Allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlichen Glückwunsch!

Glückwunschkarte: Der Juliane Bartel Medienpreis wird 20   Bildrechte: Nds. Sozialministerium

Foto: Wir feiern Geburtstag: Der Juliane Bartel Medienpreis wird 20!

Ausschreibung

 Ausschreibung 2020/21

Skulptur  

Foto: Die Skulptur von Künstlerin Ulrike Enders

ms   Bildrechte: ms

Kooperationspartner

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Der Erklärfilm zum Preis

 

Ihre Ansprechpersonen:

Silke von der Kammer
Telefon: 0511 - 120 2964

Stefanie Rennspieß
Telefon: 0511 - 120 2962

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