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Drogen und Sucht

Der Missbrauch von Alkohol, Medikamenten mit Suchtpotenzial, Legal Highs oder illegalen Drogen sowie die sogenannten Verhaltenssüchte wie beispielsweise Glückspiel- und Medienabhängigkeit sind große Herausforderungen unserer Zeit. Missbrauch, Abhängigkeit und Sucht sind keine Probleme, die nur auf eine Ursache zurückzuführen sind, sondern denen ein ganzes Bündel von Ursachen zu Grunde liegt. Sucht betrifft alle Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten und kann beispielsweise nicht am Bildungshintergrund oder Einkommen festgemacht werden. Sucht ist seit 1968 nach dem SGB V eine anerkannte Erkrankung, die gut behandelbar ist.

Zum Genuss, um das Wohlbefinden zu verbessern oder einfach zum Ausprobieren konsumieren Menschen Suchtstoffe, spielen oder werden medienabhängig. Manche Menschen setzen Suchtstoffe ein, um Schmerzen und Belastungen besser ertragen zu können oder um ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Suchterkrankungen haben erhebliche negative Folgen sowohl für die psychische und physische Gesundheit der abhängigen Person, als auch für deren persönliches und gesellschaftliches Umfeld. Zur Negativseite von Abhängigkeitserkrankungen gehören z. B. suchtmittelbedingte Verkehrs- und Arbeitsunfälle, Fehlzeiten am Arbeitsplatz, finanzielle Schwierigkeiten und suchtmittelbedingte Folgeerkrankungen wie beispielsweise bei Alkoholmissbrauch Leberzirrhose oder Krebs im Hals- und Mundbereich. Neben den Suchtkranken leiden auch Familie, Angehörige und Freunde unter der Abhängigkeitserkrankung, wobei hier vor allem Kinder als besonders schutz- und hilfebedürftig anzusehen sind. Aber auch Streitigkeiten, Gewalt oder kriminelle Handlungen können als Folge abhängigen Verhaltens auftreten.

In Niedersachsen sind wie im gesamten Bundesgebiet neben Alkoholabhängigkeiten oder riskantem Alkoholkonsum Tabak-, Medikamenten-, Medien- und Glücksspielabhängigkeiten ebenso anzutreffen wie der Konsum illegaler Substanzen.

Diesem gesamtgesellschaftlichen Problem kann nur gesamtgesellschaftlich begegnet werden: Alle gesellschaftlich relevanten Institutionen und Gruppierungen und jede(r) Einzelne sind zur Hilfe aufgefordert!

Nähere Informationen erhalten Sie unter dem Punkt „Beratung und Hilfe“ auf unserer Homepage. Hier finden Sie weiterführende Links zu Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern in Niedersachsen oder Informationsmaterial von bundesweit agierenden Stellen.


Drogen und Sucht

Foto: Vier Bilder: Konsum von verschiedenen Drogen

Niedersächsische Suchtkonferenzen

  31. Niedersächsische Suchtkonferenz „Verbote vs. Freigaben Welche Art der Verhältnisprävention brauchen wir?“
(1,62 MB)

  30. Niedersächsische Suchtkonferenz „Update. Genderbewusste Arbeit bei Suchtstörungen“
(0,92 MB)

  29. Niedersächsische Suchtkonferenz „Wenn es für Jugendliche schwierig wird ... Suchthilfe und Prävention bei Jugendlichen – eine transdisziplinäre Herausforderung“
(0,79 MB)

  28. Niedersächsische Suchtkonferenz „Luft nach oben - Zugänge erleichtern durch Prävention, Frühintervention und zielgruppengerechte Hilfen?"
(0,76 MB)

  27. Niedersächsische Suchtkonferenz "Traumata und Sucht Sicherheit finden - Sucht als Bewältigungsstrategie erlebter Traumata"
(1,82 MB)

  26. Niedersächsische Suchtkonferenz Zum Wohl? – Von wegen! Neue Perspektiven auf die Prävention und Behandlung von Alkoholabhängigkeit
(0,76 MB)

  25. Niedersächsische Suchtkonferenz: Aktuelle Trends und Herausforderungen für Prävention und Hilfesysteme
(1,60 MB)

  24. Niedersächsische Suchtkonferenz: Im Dickicht der Hilfesysteme? Versorgungsprobleme und innovative Lösungsansätze zwischen Suchthilfe und Psychiatrie
(1,70 MB)

  23. Niedersächsische Suchtkonferenz "Verloren in der virutellen Welt?"
(1,33 MB)

  22. Niedersächsische Suchtkonferenz - Sucht zuhause? Familien und Sucht
(0,36 MB)

  21. Niedersächsische Suchtkonferenz: "Tüchtig und/oder süchtig? Süchte und Suchtprävention in der Arbeitswelt"
(0,91 MB)

  20. Nds. Suchtkonferenz "Sucht und Gewalt - Zwei Seiten einer Medaille?"
(0,94 MB)

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