Netzwerk Frauen, Mädchen und Gesundheit
Das Netzwerk Frauen, Mädchen und Gesundheit Niedersachsen wird von der Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin e. V., dem Pro Familia Landesverband Niedersachsen e. V., dem SoVD Landesverband Niedersachsen, dem Frauen- und MädchenGesundheitsZentrum Region Hannover e.V., LiN - Ein Projekt für lesbische, bisexuelle und queere Frauen* in Niedersachsen (in Trägerschaft von QNN) und dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung getragen.
Das Netzwerk bündelt Informationen und ermöglicht so einen Transfer von Fach- und Erfahrungswissen. Es wirkt mit seinen öffentlichen Veranstaltungen darauf hin, Frauen- und Mädchengesundheitsförderung im kommunalen Bereich zu verankern und lädt zu einem regelmäßigen themenbezogenen Erfahrungs- und Informationsaustausch ein.
In Niedersachsen arbeiten mehr als 80 Arbeitskreise und Runde Tische zum Thema Häusliche Gewalt.
Positionspapier „Frauenkrankheiten ohne Lobby“ – Ergebnisse der Fachtagung 2025
Im September 2025 kamen in Hannover rund 150 Expert*innen aus Medizin, Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Betroffenenvertretungen zur Fachtagung „Frauenkrankheiten ohne Lobby“ des Netzwerkes Frauen/Mädchen und Gesundheit Niedersachsen zusammen. Im Mittelpunkt standen vier Erkrankungen, die trotz hoher Betroffenenzahlen häufig unterdiagnostiziert und unzureichend versorgt sind: Endometriose, Lipödem, ME/CFS und Fibromyalgie.
Aus der Tagung ist ein umfassendes Positionspapier entstanden, das die wichtigsten Erkenntnisse zusammenführt und konkrete Empfehlungen formuliert. Es zeigt deutliche Versorgungsdefizite auf, benennt strukturelle Herausforderungen und richtet klare Forderungen an politische Entscheidungsträgerinnen sowie Gesundheitsakteurinnen in Niedersachsen.
Ziel des Positionspapiers ist es,
- die medizinische Versorgung und Diagnostik nachhaltig zu verbessern,
- Forschung und öffentliche Aufklärung zu stärken
- und die gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Folgen dieser Erkrankungen sichtbar zu machen.
Betroffene sollen dadurch langfristig besser unterstützt und gesundheitspolitische Weichen für eine bedarfsgerechte Versorgung gestellt werden.
Ansprechpartnerin im Ministerium für das Netzwerk Frauen, Mädchen und Gesundheit ist:
Frau Katja Taranczewski
Telefon: 0511 / 120 2966
Foto: Eine Person hat Johannisbeeren in der Hand.


