Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung Niedersachsen klar Logo

Öffentliche Stellenausschreibung

Im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung ist zum 01.04.2026 der Dienstposten/Arbeitsplatz

der Leiterin oder des Leiters (w/m/d)

des Referats 303 „LSBTI, sexuelle Gesundheit, Suchtbekämpfung, Drogenbeauftragte/r des Landes

zu besetzen.

Der Dienstposten 303 ist nach BesGr. 16 NBesG bewertet. Eine freie und besetzbare Planstelle steht zur Verfügung. Die Beschäftigung ist auch in einem Arbeitsverhältnis möglich. Die Vergütung erfolgt dann – vorbehaltlich des Vorliegens der persönlichen Voraussetzungen – außertariflich entsprechend der BesGr. A 16 der Anlage 5 zum Nds. Besoldungsgesetz. Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an Beförderungs- bzw. Höhergruppierungsbewerberinnen und -bewerber.

Ihre Aufgaben:

Das Referat 303 engagiert sich dafür, dass Menschen jeden Alters und jeder Geschlechteridentität gesund und selbstbestimmt leben können – frei von Sucht, HIV, sexuell übertragbaren Krankheiten und diskriminierenden Barrieren in diesen Themenbereichen.
Mitten im politischen Geschehen gestalten wir aktiv mit: durch finanzielle Förderung, Richtlinien und Gesetzesinitiativen – gemeinsam mit engagierten Partnerinnen und Partnern im ganzen Land.

Freuen Sie sich auf spannende Aufgaben in einem sich stets verändernden Aufgabenspektrum im Spannungsfeld von Empathie und Verständnis für die Menschen, politischen Anforderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Ihr Aufgabenbereich eröffnet Ihnen Gestaltungsspielraum, Eigenverantwortung und bietet vertrauensvolle Zusammenarbeit in einem kollegialen, interdisziplinären Team, das Lust auf neue Ideen und innovative Ansätze hat.

Zu den Aufgabenschwerpunkten des konkreten Dienstpostens/Arbeitsplatzes gehören:

· Drogenbeauftragte bzw. Drogenbeauftragter des Landes,

· Grundsatz- und Querschnittsangelegenheiten der Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe im Land

· Querschnittsangelegenheiten der ambulanten und stationären Suchthilfeeinrichtungen, konzeptionelle und strukturelle Gestaltung und Weiterentwicklung bedarfsgerechter Maßnahmen, Strukturen und Angebote

· Grundsatzangelegenheiten der stoffbezogenen und nicht stofflichen Abhängigkeiten

· Stärkung und Weiterentwicklung der suchtbezogenen Hilfestrukturen in Kooperation mit Akteurinnen und Akteuren der Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe.

· Vertretung der Länder in der Horizontalen Gruppe Drogen (HDG, EU).

Sie vertreten das Land in landes- und bundesweiten Gremien und Fachausschüssen, leiten interministerielle Arbeitsgruppen, bringen Ihre suchtfachliche Expertise in untergesetzliche Initiativen und Gesetzgebungsvorhaben im Land und Bund ein und arbeiten eng mit den Sucht- und Drogenbeauftragten des Bundes, der Länder, der Kommunen und der Verbände zusammen.

Der Arbeitsbereich umfasst Fach- und Führungsverantwortung. Die Aufgabenwahrnehmung erfordert eine enge, kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Ministerium und mit anderen Behörden und Verbänden sowie verschiedenen Gremien.

Etwaige Änderungen des Aufgabenzuschnitts bleiben vorbehalten.

Wir bieten Ihnen:

· Ein vielfältiges, gemeinwohlorientiertes und sinnstiftendes Aufgabenspektrum,

· Ein kollegiales Arbeitsklima und umfangreiche Fortbildungsmöglichkeiten,

· Eine zentrale Lage mit guter Anbindung an den ÖPNV,

· Flexible Arbeitszeiten, individuelle Teilzeitmodelle, weitreichende Möglichkeiten zu alternierender Telearbeit oder mobiler Arbeit, um berufliche und familiäre Interessen miteinander zu vereinbaren. Das MS ist zertifiziert, das Qualitäts­siegel „audit berufundfamilie“ zu führen.

Das bringen Sie mit:

Voraussetzungen für die Wahrnehmung des Dienstpostens / Arbeitsplatzes sind:

· ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) in den Bereichen Sozialwissenschaften, Gesundheitswissenschaften (z.B. Public Health), Suchtwissenschaften, Pädagogik/ Erziehungswissenschaften, Sozialer Arbeit, Psychologie oder Humanmedizin (Staatsexamen).

Darüber hinaus müssen Sie über

· eine mindestens dreijährige Berufserfahrung auf Dienstposten/Arbeitsplätzen, die die o. g. Qualifikationen insbesondere in der Drogen- und Suchtbekämpfung voraussetzen und

· eine mehrjährige Führungserfahrung

verfügen.

Die Aufgabenwahrnehmung erfordert außerdem:

· einen partizipativen und motivierenden Führungsstil,

· eine hohe Sozialkompetenz, insbesondere Verhandlungsgeschick und Konfliktbewältigungsfähigkeit,

· eine hohe Belastbarkeit und

· ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten sowohl schriftlich als auch mündlich.

Mehrjährige berufliche Tätigkeit auf Dienstposten/Arbeitsplätzen, die Erfahrung im Zusammenhang mit suchtfachlichen Versorgungs- und Beratungsstrukturen werden erwartet. Kenntnisse des Sozial- und Gesundheitswesens und seiner Versorgungsstrukturen sind erwünscht. Psychosoziale, suchttherapeutische- suchtmedizinische Aus- und Weiterbildungen sind von Vorteil.

Schließlich ist der Nachweis der Europakompetenz Voraussetzung für die erfolgreiche Wahrnehmung dieses Dienstpostens. Die zeitnahe Nachholung dieser Kompetenz ist möglich.

Wir freuen uns auf Sie!

Der Dienstposten/Arbeitsplatz ist grundsätzlich teilzeitgeeignet, soll aber insgesamt in Vollzeit besetzt werden.

Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.

Schwerbehinderte Menschen sowie ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Zur Wahrung Ihrer Interessen teilen Sie bitte bereits in der Bewerbung mit, ob eine Schwerbehinderung oder Gleichstellung vorliegt.

Uns liegt sehr daran, in den Bereichen, in denen ein Geschlecht unterrepräsentiert ist, auf ein ausgewogenes Verhältnis hinzuwirken. Wir freuen uns über jede Bewerbung, möchten vor diesem Hintergrund aber in dieser Entgelt- und Besoldungsgruppe Männer besonders zu einer Bewerbung für diesen Arbeitsplatz/Dienstposten ermutigen.

Ihre Bewerbung:

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung vorzugsweise per E-Mail mit aussagekräftigen und vollständigen (Anschreiben und Lebenslauf sowie - soweit vorhanden - aktuelle Beurteilungen / Zeugnisse) in einer pdf-Datei zusammengefassten Unterlagen bis zum 20.02.2026 an das Postfach personalauswahl-abt3@ms.niedersachsen.de oder postalisch an das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung - Referat Z1 -, Hannah-Arendt-Platz 2, 30159 Hannover.

Sofern Sie gegenwärtig im öffentlichen Dienst tätig sind, wird um Angabe Ihrer Eingruppierung/Ihres Statusamtes sowie um eine schriftliche Einverständniserklärung (unter Benennung der zuständigen Ansprechperson Ihrer personalverwaltenden Stelle) zur Einsichtnahme in die Personalakte gebeten.

Kontakt:

Für Rückfragen zum Ausschreibungsverfahren steht Ihnen Herrn Olbrich (Tel. 0511/120-4191), zum Anforderungsprofil und den Tätigkeiten der ausgeschriebenen Stelle steht Ihnen die Abteilungsleitung 3, Herr Schröder (Tel. 0511/120-3020) zur Verfügung.

Datenschutz:

Informationen über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie hier:

https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/ministerium/impressum/dsgvo_bewerber/informationen-gemae-art-13-datenschutz-grundverordnung-fuer-bewerberinnen-und-bewerber-169115.html

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