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Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi überreicht Förderbescheide – Landesregierung unterstützt Infrastrukturmaßnahmen in Papenburg, Friesoythe und Wildeshausen

Auch in diesem Jahr gehört die Sicherung einer qualitativ hochwertigen und wirtschaftlichen Krankenhausversorgung zu den zentralen Anliegen der niedersächsischen Gesundheitspolitik. Daher unterstützt das Land die Kliniken im Rahmen des Krankenhaus-Investitionsprogramms 2025 (IPR 2025).

Vor diesem Hintergrund hat Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi am heutigen Dienstag drei Förderbescheide übergeben. Im Marien Hospital in Papenburg übergab der Minister einen Förderbescheid in Höhe von 4 Millionen Euro an Geschäftsführer Ansgar Veer. Das Geld ist unter anderem für Neu- und Umbaumaßnahmen im Bereich der Intensivstation vorgesehen.

Gut angelegtes Geld findet Minister Philippi und betont: „Um auch künftig eine optimale Gesundheitsversorgung gewährleisten zu können, brauchen wir eine moderne Infrastruktur, die sich den Herausforderungen des Gesundheitswesens bestmöglich anpasst. Ich freue mich, dass sich das Marien Hospital auf den Weg gemacht hat, und das medizinische Angebot auf ein neues Level hebt.“

„Die erneute Förderung des Landes Niedersachsen hebt die zentrale Rolle des Marien Hospitals für die regionale Gesundheitsversorgung im nördlichen Emsland hervor. Sie ermöglicht es uns, sowohl für unsere Patientinnen und Patienten als auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen und die medizinische sowie pflegerische Versorgung nachhaltig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln“, erklärt Veronika von Manowski, Geschäftsführerin des Marien Hospitals Papenburg Aschendorf.

Im Anschluss besuchte der Gesundheitsminister das St.-Marien-Hospital in Friesoythe, um dort einen Förderbescheid in Höhe von 3,3 Millionen Euro zu übergeben. Sein Besuch, so Philippi, sei auch ein Signal an die Beschäftigten, dass man das Krankenhaus auch in herausfordernden Zeiten unterstützen wolle: „Die Zentralisierung des OP-Bereiches trägt dazu bei, überflüssige Wege zu vermindern. Die Verlagerung der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) verbessert zudem das Arbeitsumfeld der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Bernd Wessels, Geschäftsführer, ergänzt: „Der Förderbescheid über 3,3 Millionen Euro ist ein klares Bekenntnis des Landes Niedersachsen zum Krankenhausstandort Friesoythe. Er schafft die Grundlage, um unsere OP-Strukturen und die Sterilgutversorgung zukunftsfest aufzustellen und die Versorgung im ländlichen Raum nachhaltig zu sichern.“

Yvonne Westerheide, Geschäftsführerin, sieht die Unterstützung als Selbstverpflichtung: „Diese Förderung gibt uns Rückenwind in einer Phase, in der viele Krankenhäuser vor großen strukturellen und finanziellen Unsicherheiten stehen. Sie ist ein deutliches Signal dafür, dass unser Engagement wahrgenommen wird und unser Kurs für eine verlässliche Versorgung der Menschen in unserer Region richtig ist.“

Die dritte und letzte Station der Reise führte den Minister in das Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen, wo ihn unter anderem der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Johanneum; Martin Kossen, und der Landrat Dr. Christian Pundt begrüßten. Hier fließen 4 Mio. Euro im Rahmen des sechsten Finanzierungsabschnittes in den Neubau der Intensivpflege und die Umstrukturierung der OP-Abteilung. Diese Maßnahmen seien insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zu sehen, die zu einer Steigerung der Zahl pflegebedürftiger Patientinnen und Patienten führen werde, unterstreicht der Minister: „Das Johanneum hat hier einen guten Weg eingeschlagen, um der Alterung unserer Bevölkerung Rechnung zu tragen und damit auch langfristig zukunftsfähig zu bleiben.“

Martin Kossen, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Johanneum: „Die Gesundheitsversorgung in unserer Region hängt wesentlich von der Investition in die Infrastruktur ab. Wir danken dem Land für die Unterstützung und setzen auf enge Zusammenarbeit, damit wir unseren Patienten auch künftig eine erstklassige medizinische Versorgung bieten können.“

Landrat Dr. Christian Pundt: „Im Jahr 2024 hat der Kreistag des Landkreises Oldenburg einstimmig entschieden, 3.300.000 Euro für die Jahre 2025 - 2027 in den Haushalt für eine Investitionsförderung für die Baumaßnahmen am Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen bereitzustellen. Mit der Zusage durch den Landkreis Oldenburg wurde und ist ein deutliches Signal für unser Krankenhaus im Landkreis Oldenburg gesetzt. Die Zuwendung durch das Land Niedersachsen sehe ich als ein genauso starkes Signal für die ärztliche Versorgung in unserer Region.“

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erstellt am:
03.02.2026

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