Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi übergibt Förderbescheid in Delmenhorst – 52 Millionen Euro für das Delme Klinikum
Die Sicherung der Krankenhausversorgung ist und bleibt ein wichtiges Ziel der Niedersächsischen Landesregierung. Mit dem Krankenhaus-Investitionsprogramm 2025 (IPR 2025) unterstützt das Land die Kliniken bei laufenden oder zukünftigen Investitionsmaßnahmen. Vor diesem Hintergrund hat Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi am heutigen Montag einen Förderbescheid in Höhe von 52 Millionen Euro an die Oberbürgermeisterin Petra Gerlach sowie an die Geschäftsführer des Delme Klinikums, Dr. Christian Peters und Josef Jürgens, übergeben. Das Geld ist für die Zusammenlegung der Standorte Deichhorst und Mitte vorgesehen. Philippi nutzte den Besuch, um sich vor Ort über die Fortschritte des Projektes, das ab Juli 2027 in Betrieb genommen und insgesamt 290 Planbetten umfassen soll, zu informieren.
„Das Delme Klinikum sichert schon heute die stationäre Gesundheitsversorgung in Delmenhorst. Mit dem Neubau wird die medizinische Infrastruktur enorm gestärkt. Dies ist ein wichtiges Zeichen für die Menschen in der Region. Die Zusammenlegung der Standorte verkürzt Wege für Patientinnen und Patienten und schafft Synergieeffekte in der Versorgung“ betont Gesundheitsminister Philippi.
„Am Klinikstandort in Deichhorst soll ein Gesundheitscampus mit der Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung, Nachsorgestrukturen (zum Beispiel Kurzzeitpflege) sowie einem großen Aus- und Weiterbildungsangebot etabliert werden“, erläutert Dr. med. Christian Peters als Mitglied der Geschäftsführung.
Auch Irina Wiegmann, kaufmännische Leiterin des MVZ, sieht große Vorteile durch den zentralen Gesundheitscampus: „Die Zusammenführung der Leistungen des MVZ an einem Standort erlaubt eine deutlich effizientere Steuerung der Patientenströme, verkürzt interne Abläufe und schafft ein medizinisches Umfeld, in dem Diagnostik und Therapie noch enger miteinander verknüpft sind.“
Dr. med. Frank Starp, Chefarzt der Allgemeinchirurgie und Ärztlicher Direktor, hebt in diesem Kontext die Bedeutung der zentralen Notaufnahme hervor: „Die zentrale Notaufnahme ist optimal konzipiert, um kurze Laufwege, effiziente Behandlungsabläufe und damit auch kürzere Wartezeiten zu ermöglichen. Damit können wir der bundesweiten Problematik überfüllter Notfallbereiche Rechnung tragen.“
Delmenhorsts Oberbürgermeisterin Petra Gerlach ist erfreut: „Die Stärkung der Gesundheitsversorgung vor Ort ist uns ein großes Anliegen. Wir möchten mit dem Neubau nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern in Delmenhorst eine bessere Gesundheitsversorgung und damit eine noch höhere Lebensqualität bieten, sondern auch der Region. Ein besonderer Dank gilt hier neben dem Land Niedersachsen, ohne deren Förderung der Neubau nicht möglich gewesen wäre, auch der örtlichen Politik sowie dem gesamten Team des DKD, die dieses hohe Niveau der Gesundheitsversorgung sicherstellen.“
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erstellt am:
02.02.2026

