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Unterkunft auf Zeit geht in die Verlängerung

Sozialministerin Carola Reimann: Es ist richtig und konsequent, dass wir das Angebot mit gemeinsamen Kräften verlängern. Ich freue mich, dass wir den Menschen in dieser besonderen Zeit weiterhin einen geschützten Raum anbieten


Gute Nachrichten für wohnungslose Menschen in Hannover: Das gemeinsam vom Land sowie der Stadt und Region Hannover realisierte Projekt „Unterkunft auf Zeit“ in der Jugendherberge Hannover wird bis zum 15. Juli verlängert. Darauf haben sich die Projektbeteiligten jetzt gemeinsam mit den Betreibern von Caritas und Diakonie geeinigt. „Es ist richtig und konsequent, dass wir das Angebot mit gemeinsamen Kräften verlängern“, betont Sozialministerin Carola Reimann. „Ich freue mich, dass wir den Menschen in dieser besonderen Zeit weiterhin einen geschützten Raum anbieten. Mein Dank gilt insbesondere der Caritas und Diakonie, die vor Ort als Betreiber mit viel Einsatz dabei sind, sowie der Stadt und der Region für die gute Zusammenarbeit. Es ist gut zu sehen, dass die Menschen die geschaffenen Möglichkeiten auch so gut in Anspruch nehmen.“

Rund hundert wohnungslose Menschen haben sich seit dem Start am 15. April für diese Alternative zur Straße entschieden. Die Kosten für Anmietung, Versorgung und Warmverpflegung werden weiterhin gedrittelt. Das Projekt sollte ursprünglich bis zum 15. Juni laufen. Jetzt haben sich die Beteiligten vorzeitig auf die Verlängerung geeinigt.

Die Jugendherberge wurde als temporäre Unterbringung mit Verpflegung für Menschen, die „auf der Straße“ leben und keine bekannte Covid-19-Erkrankung aufweisen, angemietet. Ziel ist es, einen Rückzugsort anzubieten, aber auch das Risiko der Verbreitung des Corona-Virus durch Gruppenbildung auf der Straße zu reduzieren.

Presseinformationen

Artikel-Informationen

erstellt am:
28.05.2020

Ansprechpartner/in:
Silke von der Kammer

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