Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Drogen und Sucht

Der Missbrauch von Alkohol, Medikamenten mit Suchtpotenzial und illegalen Drogen ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Missbrauch und Sucht sind keine Probleme, die auf nur eine Ursache zurückzuführen sind. Hinter ihnen steht ein ganzes Bündel von Ursachen, zu denen auch soziale Bedingungen wie monotone Wohn- und Freizeitmöglichkeiten sowie Arbeitslosigkeit gehören.

Zum Genuss und um das Wohlbefinden zu verbessern, konsumieren Menschen Suchtstoffe, manche setzen sie ein, um Schmerzen und Belastungen besser ertragen zu können oder um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Suchtmittel haben aber auch erhebliche negative Folgen. Die Suchterkrankung ist dabei nur eine unter vielen. Zur Negativseite gehören z. B. suchtmittelbedingte Verkehrs- und Arbeitsunfälle, Fehlzeiten am Arbeitsplatz, alkoholbedingte bzw. wesentlich alkoholmitbedingte Erkrankungen wie Leberzirrhose und Krebs im Hals- und Mundbereich. Aber auch Streitigkeiten bis hin zu kriminellen Handlungen können durch Suchtmittel ausgelöst werden.

In Niedersachsen muss von ca. 154.000 Alkoholkranken, 130.000 bis 140.000 Medikamentenabhängigen und 13.000 bis 26.000 Drogenabhängigen ausgegangen werden.

Diesem gesamtgesellschaftlichen Problem kann nur gesamtgesellschaftlich begegnet werden: Alle gesellschaftlich relevanten Intitutionen und Gruppierungen und jede(r) Einzelne sind zur Hilfe aufgefordert.

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