Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Kampagne „Gemeinsam für Vielfalt* in Niedersachsen“

(*Lesbische Frauen, schwule Männer, Bisexuelle, Transgender, trans*- und intergeschlechtliche Menschen)

Seit Juli 2014 erarbeitet das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit Kooperierenden aus der LSBTTI- Community („Bottom-up"-Prinzip) eine landesweite Kampagne für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt(„Gemeinsam für Vielfalt* in Niedersachsen"). Die Kampagne wird in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten zwischen dem 01.07.2014 und Ende 2017 erstellt und durchgeführt.

In einem ersten Schritt wurden die jeweils spezifischen Interessenlagen und Diskriminierungserfahrungen von lesbischen Frauen, schwulen Männern sowie bisexuellen, trans*- und intergeschlechtlichen Menschen in Niedersachsen getrennt voneinander erfasst.

Darauf aufbauend wurden zwischen März und Mai 2015 auf 14 separaten Veranstaltungen (sog. „Zukunftstische 2025") von und für lesbische Frauen, schwule Männer sowie bisexuelle, trans*- und intergeschlechtliche Menschen die zuvor gewonnenen Erkenntnisse erörtert, Inhalte zusammen getragen und Visionen für einen mittleren Zeithorizont entwickelt. An den Zukunftstischen haben mehr als 100 Menschen teilgenommen.

Am 02. Oktober 2015 wurden dann die so gewonnenen Ergebnisse aller genannten Personengruppen auf einer großen, öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung in Hannover zusammengeführt. Dabei ging es darum, die jeweiligen inhaltlichen Schnittmengen zu erkennen, gegenseitige solidarische Unterstützung zu diskutieren, aber auch trennende und eigenständige Angebote der jeweiligen LSBTTI- Strukturen zu benennen. Die Ergebnisse des Kongresses mit rund 130 Teilnehmenden werden eine wesentliche Grundlage für den weiteren Verlauf der Kampagne in den Jahren 2016 und 2017 bilden. Derzeit wird die Veranstaltung ausgewertet. Den Abschlussbericht zur Entwicklung der Kampagne finden Sie hier .

Weitere Informationen zu der Kampagne finden Sie auch auf der Homepage des QNN.

 
Interview mit Sozialministerin Cornelia Rundt zu den Zukunftstischen der Kampagne
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