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Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt

LESBISCHE FRAUEN, SCHWULE MÄNNER, BISEXUELLE, TRANS* UND INTERGESCHLECHTLICHE MENSCHEN (LSBTI*)



gegen Diskriminierung und für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt

Die Landesregierung steht für eine Politik, die sich gegen jede Form von Diskriminierung wendet. Sie lehnt insbesondere Diskriminierungen gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Menschen ab.

Landesweite Kampagne für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt

Seit Juli 2014 führt das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit Kooperierenden aus der LSBTI*- Community („Bottom-up"-Prinzip) eine Kampagne „ Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt* in Niedersachsen “. Die Kampagne wurde in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten seit dem 01.07.2014 erstellt und wird in 2019 fortgeführt.


Fördermittel des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Für die Unterstützung von Maßnahmen gegen Diskriminierung von LSBTI* und insbesondere für den Gesundheitsschutz stehen in 2019 insgesamt 440.000 Euro an Projekt-Fördermitteln zur Verfügung. Dies umfasst auch den Ausbau von Beratungsangeboten und Zuschüsse an Selbsthilfegruppen.

Die Förderungen erfolgen auf der Grundlage der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Aktivitäten für den Abbau von Diskriminierungen gleichgeschlechtlich orientierter, trans- oder intergeschlechtlicher Menschen . Die Antragstellung erfolgt über das „ Queere Netzwerk Niedersachen e.V.“ (QNN) als dem zuständigen Dachverband. Über die Bewilligung der Zuwendungen entscheidet das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Außenstelle Lüneburg.


Förderungen durch andere Ministerien

Darüber hinaus erfolgen Förderungen auch in anderen Ressorts. Beispielsweise werden das Netzwerk SchLAu (Schwul Lesbische Bi Trans* Aufklärung) Niedersachsen und die SchLAu Lokalprojekte vom Niedersächsischen Kultusministerium gefördert. Die Stiftung Akademie Waldschlösschen, das bundesweite Vorzeigeprojekt im Bereich der LSBTI*-Erwachsenenbildung, erhält Fördermittel des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.


Bündnisse

Das Niedersächsische Sozialministerium arbeitet eng sowohl mit dem QNN als u.a. auch dem landesweiten Netzwerk „Lesbisch in Niedersachsen“ ( LiN), dem „Schwulen Forum Niedersachsen e.V.“ ( SFN), dem Netzwerk "Trans* in Niedersachsen" ( TiN) und dem Landesverband Niedersachsen des Vereins „Intersexuelle Menschen“ zusammen.



Foto von Hans Hengelein

Kontakt

Als Ansprechperson für die Belange sowie die Akzeptanz und Förderung von LSBTI* steht im Niedersächsischen Sozialministerium Hans Hengelein als zuständiger Referent zur Verfügung:

hans.hengelein@ms.niedersachsen.de

(0511) 120.4010



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