Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt

Lesbische Frauen, schwule Männer, Bisexuelle, Transgender, trans*- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTTI)


Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt und die vollständige Gleichstellung


Die rot- grüne Landesregierung tritt ausdrücklich für die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in einem weltoffenen und toleranten Niedersachsen ein. Sie macht es sich zu eigen, die Belange von lesbischen Frauen, schwulen Männern, Bisexuellen, Transgender, trans*- und intergeschlechtlichen Menschen offensiv und nachhaltig zu vertreten und zu unterstützen. Sie strebt die Aufnahme der „sexuellen Identität" in die Landesverfassung an. Ziel der Koalition ist die vollständige rechtliche und tatsächliche Gleichstellung. Am 12. Juni 2015 hat der Bundesrat auf Initiative Niedersachsens mehrheitlich die Entschließung „Ehe für alle - Entschließung für eine vollständige Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Paaren" beschlossen.


Landesweite Kampagne für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt


Seit Juli 2014 erarbeitet das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gemeinsam mit Kooperierenden aus der LSBTTI- Community („Bottom-up"-Prinzip) eine Kampagne „Gemeinsam für Vielfalt* in Niedersachsen". Die Kampagne wird in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten zwischen dem 01.07.2014 und Ende 2017 erstellt und durchgeführt.


Fördermittel für Selbsthilfe und Beratung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung


Für die Unterstützung von Maßnahmen zur Akzeptanz von LSBTTI stehen jährlich insgesamt 200.000 Euro an Projekt-Fördermitteln zur Verfügung. Davon entfallen auf

- Zuschüsse an Selbsthilfegruppen für lesbische und bisexuelle Frauen: 60.000 Euro

- Zuschüsse an Selbsthilfegruppen für schwule und bisexuelle Männer: 60.000 Euro

- Zuschüsse an Selbsthilfegruppen für trans*- und intergeschlechtliche Menschen: jeweils 7.500 Euro

- den Ausbau der Beratungsangebote für trans*- und intergeschlechtliche Menschen: jeweils 32.500 Euro

Die Förderungen erfolgen auf der Grundlage der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Aktivitäten für den Abbau von Diskriminierungen gleichgeschlechtlich orientierter, trans- oder intergeschlechtlicher Menschen . Die Antragstellung erfolgt über das „Queere Netzwerk Niedersachen e.V." (QNN) als dem zuständigen Dachverband. Über die Bewilligung der Zuwendungen entscheidet das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Außenstelle Lüneburg.


Förderungen durch andere Ministerien

Darüber hinaus erfolgen Förderungen auch in anderen Ressorts. Beispielsweise werden das Netzwerk SchLAu (Schwul Lesbische Bi Trans* Aufklärung) Niedersachsen und die SchLAu Lokalprojekte vom Niedersächsischen Kultusministerium gefördert. Die Stiftung Akademie Waldschlösschen, ein bundesweites Vorzeigeprojekt im Bereich der LSBTTI-Erwachsenenbildung, erhält Fördermittel des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.


Bündnisse


Das Niedersächsische Sozialministerium arbeitet eng sowohl mit dem QNN als u.a. auch dem landesweiten Netzwerk „Lesbisch in Niedersachsen" (LiN), dem „Schwulen Forum Niedersachsen e.V." (SFN), dem „Landesverband für transgeschlechtliche Selbstbestimmung Niedersachsen i. Gr." (LtSN) und dem Landesverband Niedersachsen des Vereins „Intersexuelle Menschen" zusammen.



Foto von Hans Hengelein

Kontakt


Als Ansprechperson für die Belange sowie die Akzeptanz und Förderung von LSBTTI steht im Niedersächsischen Sozialministerium Hans Hengelein als zuständiger Referent zur Verfügung:

hans.hengelein@ms.niedersachsen.de

(0511) 120.4010



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