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Weltnichtrauchertag 2024: Zahl der jungen Raucherinnen und Raucher sinkt – Philippi: „Wichtig, über Risiken aufzuklären und auf Hilfsangebote hinzuweisen“

Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi zeigt sich anlässlich des heutigen Weltnichtrauchertags erfreut über die weiter sinkende Zahl an Raucherinnen und Rauchern, warnt aber zugleich vor einer Verharmlosung sogenannter E-Zigaretten: „Wir stellen hocherfreut fest, dass der Trend zum Nichtrauchen gerade in den jüngeren Altersklassen anhält. Dennoch bleibt der Anteil der Raucherinnen und Raucher in der Gesamtbevölkerung nach wie vor hoch. Zugleich suggerieren Produkte wie Einweg-Vapes, mit ihren bunten Aromen eine vermeintlich gesündere Alternative zu sein. Doch in Wahrheit sind auch sie sehr stark gesundheitsschädigend und suchtgefährdend. Deshalb ist es umso wichtiger, über die Risiken aufzuklären und auf die Hilfsangebote für einen gelingenden Rauch-Ausstieg hinzuweisen.“

Nach den neusten Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gaben 83 Prozent der 12- bis 17-Jährigen an, noch nie in ihrem Leben geraucht zu haben. Bei den 18- bis 25-Jährigen lag dieser Anteil bei rund 47 Prozent. Weiterhin beliebt unter jungen Menschen bleiben Einweg-E-Zigaretten: Knapp 7 Prozent in der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen gaben laut BZgA an, in den zurückliegenden 30 Tagen, eines dieser Produkte konsumiert zu haben, unter den 18- bis 25-Jährigen waren es 12 Prozent. Insgesamt sank der Anteil der jugendlichen Raucherinnen und Raucher von 27,9 Prozent im Jahr 2001 auf nun 6,4 Prozent, von den 18-bis 25-Jährigen rauchten im Jahr 2023 33,6 Prozent der jungen Männer und 18,4 Prozent der jungen Frauen.

„In Niedersachsen ist Lungenkrebs noch immer die zweithäufigste Krebserkrankung unter Männern und die dritthäufigste bei den Frauen“, so Philippi weiter. „Bei Männern stellt Lungenkrebs sogar die häufigste Krebstodesursache dar, bei Frauen die zweithäufigste. Viele Erkrankungen ließen sich durch den Verzicht auf das Rauchen vermeiden. Eine Entscheidung gegen das Rauchen ist also auch eine Entscheidung für ein gesünderes und längeres Leben.“

Vor diesem Hintergrund bietet die BZgA eine Bandbreite an Unterstützungsangeboten für Menschen, die mit dem Rauchen aufhören wollen. Dazu gehören u.a. das Online-Ausstiegsprogramm sowie kostenfreie Informationsbroschüren. Weiterhin steht unter der Gratis-Rufnummer 0 800 8 31 31 31 montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr und freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr eine telefonische Beratung zur Verfügung.

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erstellt am:
31.05.2024

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