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Niedersachsens Kinder- und Jugendministerin Daniela Behrens zur Ad-hoc Empfehlung des Deutschen Ethikrates

„Pandemie und psychische Gesundheit. Aufmerksamkeit, Beistand und Unterstützung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in und nach gesellschaftlichen Krisen“:

„Die vergangenen zwei Jahre sind gerade an Kindern und Jugendlichen nicht spurlos vorübergegangen. Die junge Generation hat einen enormen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie geleistet und in fast allen Bereichen ihres Lebens Einschränkungen und Verzicht ertragen. Sie hat sich trotzdem sehr verantwortungsbewusst und solidarisch verhalten. Die Interessen der Kinder und Jugendlichen müssen daher zu Recht für eine generationengerechte Gesellschaft ausdrücklich berücksichtigt werden.

Niedersachsen hat zusätzlich zum Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“ seinerseits ein 100 Millionen Euro schweres Zukunftsprogramm auf den Weg gebracht, das mit verschiedenen Bausteinen neue Freizeit- und Aktivitätsräume schafft, die Peer-Group wieder zusammenbringt, sportliche und kulturelle Aktivitäten unterstützt und den Auf- und Ausbau der Digitalisierung der Kinder- und Jugendarbeit sowie von Jugendplätzen weiter voranbringt. Dieses Programm wurde in enger Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus Kultur, Sport und Jugend entwickelt und ist für möglichst viele Akteurinnen und Akteure aus der Kinder- und Jugendhilfe zugänglich gemacht worden. Die starke Nachfrage des Programms macht auch deutlich, wie wichtig diese Maßnahmen und deren fortlaufende Förderung sind. Deswegen will Niedersachsen auch in der neuen Legislaturperiode das Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“ fortsetzen und somit Kinder und Jugendliche weiter stärken. Denn die Folgen der Pandemie müssen über mehrere Jahre kompensiert werden. Darüber hinaus braucht es auch mehr Einflussmöglichkeiten für die junge Generation. In Schule, Jugendarbeit und Kommune muss ihr mehr Mitbestimmung eingeräumt werden. Nicht über ihre Köpfe hinweg, sondern mit ihnen gemeinsam gestalten. Ein Wahlrecht ab 16 Jahre auf allen Ebenen ist dafür ein wichtiger Schritt.“

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erstellt am:
28.11.2022

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