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Schwangerschaftskonfliktberatung und Schwangerschaftsabbrüche

Eine Schwangerschaft kann Glück, Freude und Hoffnung auslösen. Sie kann aber auch Sorge, Angst und Unsicherheit zur Folge haben, vor allem dann, wenn eine Frau ungewollt schwanger geworden ist oder der Frau durch die Schwangerschaft gesundheitliche Gefahren drohen.

In Niedersachsen gibt es ein flächendeckendes Netz von staatlich anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, die schwangeren Frauen in einer Konfliktsituation umfassende und kostenfreie Beratung anbieten sowie über die vielseitigen Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten für schwangere Frauen und Mütter – wie zum Beispiel über die Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ oder die Landesstiftung „Familie in Not“ – informieren. In vielen Fällen können Konflikte und Probleme, die zunächst als unüberwindbarer Berg erscheinen, mit Hilfe der kompetenten Beratungskräfte gemeistert werden.

Ausführliche Informationen sind in den grau markierten Spalten hinterlegt. Dort sind zum Beispiel die Adressen der Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und ein Ratgeber für Frauen bei ungewollter Schwangerschaft zu finden.

Der Ratgeber erläutert die Voraussetzungen, unter denen ein straffreier Schwangerschaftsabbruch nach der sogenannten Beratungsregelung möglich ist und die einzelnen Schritte, die im Falle der Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch zu unternehmen sind. Darüber hinaus werden auch die Voraussetzungen für Schwangerschaftsabbrüche bei medizinischen und kriminologischen Indikationen beschrieben. Ein gesondertes Merkblatt informiert über die Kostenübernahme durch das Land Niedersachsen bei Schwangerschaftsabbrüchen nach der Beratungsreglung.

Der Ratgeber und das Merkblatt (auch in Englisch, Französisch, Türkisch, Polnisch und Russisch), der Ratgeber (jetzt zusätzlich in Arabisch, Farsi, Kurmantschi, Somali) sind erhältlich beim


Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
Schillstraße 1
38102 Braunschweig
E-Mail: PoststelleLSBraunschweig@ls.niedersachsen.de


Es ist auch ein Verzeichnis mit Ärztinnen und Ärzten vorhanden, die Schwangerschaftsabbrüche in Niedersachsen vornehmen. Die von den Ärztinnen/Ärzten zur Veröffentlichung freigegebenen Daten sind dort eingetragen.

Aufgrund der Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes hat die Bundesärztekammer zukünftig eine Liste aller Ärztinnen und Ärzte sowie der Krankenhäuser und Einrichtungen zu führen, die ihr mitgeteilt haben, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Die Liste enthält auch Angaben über die jeweils angewendeten Methoden zur Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs, soweit diese mitgeteilt wurden. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat diese Liste sowie weitere Informationen zum Schwangerschaftsabbruch zu veröffentlichen. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist noch nicht bekannt.

Statistische Daten zu Schwangerschaftsabbrüchen (Anzahl, Methoden etc.) sind unter www.destatis.de abrufbar.


ungewollt schwanger
Verzeichnis der Ärztinnen und Ärzte, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen

 Ärztinnen und Ärzte in Niedersachsen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen

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