Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Drogen und Sucht


Der Missbrauch von Alkohol, illegalen Drogen, Medikamenten mit Suchtpotenzial und die sogenannten Verhaltenssüchte wie beispielsweise Glückspiel- und Medienabhängigkeit sind große Herausforderungen unserer Zeit. Missbrauch, Abhängigkeit und Sucht sind keine Probleme, die auf nur eine Ursache zurückzuführen sind. Hinter ihnen steht ein ganzes Bündel von Ursachen, zu denen auch soziale Bedingungen wie monotone Wohn- und Freizeitmöglichkeiten sowie Arbeitslosigkeit gehören.

Zum Genuss und um das Wohlbefinden zu verbessern, konsumieren Menschen Suchtstoffe, Spielen und werden ggfs. abhängig. Manche setzen Suchtstoffe ein, um Schmerzen und Belastungen besser ertragen zu können oder um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Die Suchterkrankung hat aber auch erhebliche negative Folgen. Sie ist dabei nur eine unter vielen. Zur Negativseite gehören z. B. suchtmittelbedingte Verkehrs- und Arbeitsunfälle, Fehlzeiten am Arbeitsplatz, finanzielle Schwierigkeiten, alkoholbedingte bzw. wesentlich alkoholmitbedingte Erkrankungen wie Leberzirrhose und Krebs im Hals- und Mundbereich. Aber auch Streitigkeiten bis hin zu kriminellen Handlungen können durch Suchtmittel und Abhängigkeiten ausgelöst werden.

Auch in der niedersächsischen Bevölkerung sind Alkoholabhängigkeiten oder riskanter Alkoholkonsum, Tabak-, Medikamenten-, Medien- und Glücksspielabhängigkeiten ebenso wie der Konsum illegaler Substanzen anzutreffen.

Diesem gesamtgesellschaftlichen Problem kann aber nur gesamtgesellschaftlich begegnet werden: Alle gesellschaftlich relevanten Institutionen und Gruppierungen und jede(r) Einzelne sind zur Hilfe aufgefordert!

Drogen und Sucht
Artikel-Informationen

25.09.2018

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