Einrichtung des Landesjugendhilfeausschusses
Niedersachsens Sozial- und Familienministerin Cornelia Rundt: „Breite Unterstützung für einen Landesjugendhilfeausschuss mit echtem Mitspracherecht“
HANNOVER. Die Niedersächsische Landesregierung plant, den von der Vorgängerregierung abgeschafften Landesjugendhilfeausschuss wieder einzuführen. Damit werden die Mitwirkungsmöglichkeiten der Fachwelt in Angelegenheiten der Kinder- und Jugendhilfe stärker gewichtet.
„Die Landesregierung nimmt die Kinder- und Jugendpolitik ernst. Das verdeutlichen wir, indem wir wieder ein Gremium mit echtem Mitspracherecht einrichten“, betonte Niedersachsens Sozial- und Familienministerin Cornelia Rundt.
Für die Übergangszeit bis zur Errichtung des Landesjugendhilfeausschusses wird der fachliche Rat des bisherigen Landesbeirats für Kinder- und Jugendhilfe weiterhin benötigt. Damit unterstützt er die Landesregierung insbesondere auch bei der Einführung des Landesjugendhilfeausschusses und darüber hinaus fachlich in allen Angelegenheiten der Kinder- und Jugendhilfe. In einem Gespräch mit der Ministerin haben die dem Landesbeirat angehörenden Verbände heute einstimmig ihre Bereitschaft erklärt, beispielsweise Gesetzgebungsvorhaben oder Förderrichtlinien bis zur Errichtung des Ausschusses zu begleiten und zu unterstützen.
„Das macht deutlich: Der Landesjugendhilfeausschuss wird von einem breiten Konsens getragen“, lobte die Ministerin das Engagement.
Artikel-Informationen
erstellt am:
17.06.2013
Ansprechpartner/in:
Dominik Kimyon
