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Der Juliane Bartel Medienpreis

Gleichstellung in Fernsehen, Hörfunk und Online



Der Preis: Worum geht's?

Mit dem renommierten Juliane Bartel Medienpreis würdigt das Land Niedersachsen Autorinnen und Autoren, die in ihren Fernseh-, Hörfunk- und Online-Beiträgen auf ernste oder unterhaltsame Weise die Gleichstellung von Frauen und Männern thematisieren und dabei Rollenkonflikte sichtbar machen. Die prämierten Beiträge rütteln wach und machen gleichzeitig Mut, denn sie zeigen nicht nur Missstände, sondern auch positive Beispiele, die für uns alle ein Ansporn darstellen sollten, das Thema stets im Blick zu behalten.


Juliane Bartel: Wer ist das?

Juliane Bartel (1945-1998) war eine couragierte und engagierte Journalistin sowie Hörfunk- und Fernsehmoderatorin, die in "S-F-Beat", einer Jugend-, Musik- und Infosendung, und später dann auch in der Tagesmagazinsendung „Echo am Morgen“ zu hören war. Ihren Durchbruch beim Fernsehen hatte Juliane Bartel mit der Talkshow „3 nach 9“, durch die sie von 1989 bis 1998 führte. Zuvor moderierte sie im ZDF die Sendung Spielraum und ab 1993 "Alex" beim Sender Freies Berlin. Zu dieser Zeit gab es nur wenige Frauen in dieser Rolle zu finden.


Die Preiskategorien: Fernsehen, Hörfunk oder Online

Ob Fernsehen, Hörfunk oder Online – der Medienpreis, der vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ausgerichtet wird, zeichnet diejenigen Autorinnen und Autoren aus, die diese Themen besonders überzeugend aufgreifen und vermitteln.

In den folgenden fünf Kategorien können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewerben:

1. Fernsehen, Fernsehfilm und -serie

2. Dokumentation, Reportage, Feature, Magazinbeitrag bis 10 Minuten Länge

3. Fernsehen, Dokumentation, Reportage, Feature, Magazinbeitrag ab 10 Minuten Länge

4. Hörfunk

5. Online


Besonderheit: "Online"-Kategorie

Im Internet spielt sich das Leben ab, oder etwa doch nicht? Gleichstellung, Rollenvielfalt, Geschlechtergerechtigkeit – alles kein Thema für YouTube & Co. – oder etwa doch? Fakt ist: Ohne Internet ist heutzutage vieles gar nicht mehr vorstellbar. Insbesondere kreative Menschen nutzen gern den Weg übers Internet, um ihre Botschaften in die Welt zu streuen. Klar, denn es bringt auch viele Vorteile – man hat die Welt als Publikum und es gibt nicht zuletzt verschiedene Darstellungsformen und Plattformen, auf denen man der Kreativität freien Lauf lassen kann. Wann immer man will, wie oft man will. Und das ist auch der Grund, weshalb es beim Juliane Bartel Medienpreis auch die Online-Kategorie gibt.

In der Online-Kategorie können selbst erstellte Online-Videos und Multimediabeiträge eingereicht werden. Dies umfasst Online-Filme, Video-Podcasts und Video-Blogs. Prämiert werden also Webinhalte, die speziell für das Internet entwickelt und dort auch erstmals veröffentlicht wurden.

Mehr zu den Teilnahmebedingungen des Online-Preises gibt es hier.


Das Preisgeld: Wohl verdient

Der Juliane Bartel Medienpreis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Das Preisgeld verteilt sich auf die fünf Kategorien zu jeweils 3.000 Euro. Außerdem gibt es eine Skulptur der Künstlerin Ulrike Enders.

Skulptur
Die Skulptur von Künstlerin Ulrike Enders

Die Kooperationspartner: Zusammen stark

Der Juliane-Bartel-Medienpreis hat zahlreiche starke Partner an seiner Seite: In Kooperation mit

•dem Norddeutschen Rundfunk (NDR),

•der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM),

•dem Sparkassenverband Niedersachsen,

•der Hochschule Hannover,

•der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover,

•nordmedia,

•dem Landesfrauenrat Niedersachsen e.V.,

•dem Rundfunk Berlin-Brandenburg,

•der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen und

•der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

richtet das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung jedes Jahr den Juliane Bartel Medienpreis aus.


Die Jury für den Fernseh- und Hörfunkpreis: Expertinnen und Experten unter sich

Die eingereichten Beiträge werden von einer Vorjury, in die einige der genannten Kooperationspartner VertreterInnen entsenden, gesichtet und nominiert. Kurz vor der Preisverleihung sichtet und bewertet dann eine Fachjury aus den Bereichen Journalismus, Schauspiel, Redaktionen und Produktionen die nominierten Beiträge und entscheidet abschließend, welcher Beitrag in den Kategorien gewonnen hat.

Hinweis: Der Veranstalter behält sich vor, Vorschläge, die rechtlichen und ethischen Standards nicht entsprechen, vom Wettbewerb auszuschließen.

 
Die Jury aus dem Jahr 2018 (von links nach rechts): Nils Pickert – Journalist und Autor, Andreas Neumann – Redaktionsleiter Radio Bremen, Angelika Henkel - Fernseh-Redakteurin NDR, Ninia LaGrande – Autorin und Moderatorin, Ilka Eßmüller – Journalistin und Moderatorin, Denise M´Baye – Schauspielerin, Sophie Charlotte Rieger – Journalistin und Filmkritikerin, Ministerin Dr. Carola Reimann, Andrea Giesel – Producerin, Carolyn Genzkow – Schauspielerin. Nicht im Bild: Julia Fritzsche – Radio- und Fernsehjournalistin, und Heide Oestreich, Redakteurin Geschlechterpolitik taz.

Die Preisverleihung: Das Gute zum Schluss

Das NDR Landesfunkhaus in Hannover bietet die optimale Bühne für die Medienpreisverleihung. Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft geehrt.

Die diesjährige Preisverleihung findet am 26. November 2019 statt.

Impressionen der letzten Preisverleihung.


Die Teilnahmebedingungen für die Kategorien Fernsehen und Hörfunk: Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Mitmachen dürfen feste und freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern, Bürgerradios und Offenen TV-Kanälen.

Geht das noch genauer? Ja!

Einreichen können Autorinnen und Autoren selbst und auch Sender und Produktionsfirmen. Ausgezeichnet werden aber immer die Autorinnen und Autoren!

Die Bewerbungsunterlagen mit den allgemeinen Teilnahmebedingungen und den Anmeldebogen finden Sie auf der rechten Seite im Downloadbereich.


Einsendefrist: Save the date

Ihren Beitrag mit den erforderlichen Unterlagen können Sie in der Kategorie "Online" ab sofort bis zum 1. Juli 2019 hier einreichen: onlinepreis@ms.niedersachsen.de.

Mehr Informationen zur Online-Kategorie finden Sie hier.

Die Ausschreibung für die Kategorien "Fernsehen" und "Hörfunk" ist zurzeit in der Vorbereitung und wird voraussichtlich im April 2019 veröffentlicht.

Einsendefrist ist dann ebenfalls der 1. Juli 2019.


Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und wünschen viel Erfolg!


Es ist noch etwas unklar?

Antworten zu häufig gestellten Fragen (FAQs) finden Sie hier.


Gern stehen Ihnen auch unsere Ansprechpersonen zur Verfügung:

Silke von der Kammer

Telefon: 0511 - 120 2964

Mail: silke.vonderkammer@ms.niedersachsen.de


Stefanie Rennspieß

Telefon: 0511 - 120 2962

Mail: stefanie.rennspiess@ms.niedersachsen.de

Logo Juliane Bartel Medienpreis

Traditionsreich: Den Juliane Bartel Medienpreis gibt es seit 2001.

Die Kooperationspartner

kp  

Jetzt noch bis 1. Juli 2019 bewerben!


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Ihre Ansprechpersonen:

Silke von der Kammer
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Stefanie Rennspieß
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