Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Kinder lernen Demokratie - sie entscheiden mit!

Kinder leben in höchst unterschiedlichen Lebenssituationen - immer in Abhängigkeit von den Lebensentwürfen und fast alles, was Erwachsene planen, entscheiden und gestalten ist auch für Kinder und ihr Wohlbefinden bedeutsam.

Auch wenn es nicht immer bedacht wird: Arbeitsbedingungen von Eltern, Straßen- und Verkehrsplanung, soziale und kulturelle Infrastruktur, Umweltschutz, Bildungsmöglichkeiten, Stadt- und Bauplanung und vieles andere mehr können das Leben von Kindern positiv oder negativ beeinflussen.

Für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist es wichtig und nützlich, wenn sie ihr Leben selbst bestimmen und selbst steuern können. Deshalb sollten sie in Planungen und Vorhaben, die ihre Lebensumstände betreffen, einbezogen und beteiligt werden.

Auch rechtlich ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen vorgeschrieben. Das gilt für internationale Vereinbarungen wie etwa die UN-Konvention über die Rechte der Kinder, für Bundesgesetze wie das Kinder- und Jugendhilfegesetz und das Baugesetzbuch und für Landesregelungen. Niedersachsen hat im März 2001 die Gemeindeordnung erweitert. Es besteht hier seit dem die Verpflichtung, Kinder und Jugendliche bei den Planungen und Entscheidungen, die ihre Interessen berühren, zu beteiligen. Die Vorgaben des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) werden damit ergänzt.

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