Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Beratungs- und Serviceangebote

Niedersachsenweit gibt es zahlreiche Beratungs- und Serviceangebote. Wenn Sie auf einen der nachfolgenden Links klicken, gelangen Sie zur jeweiligen Übersicht.


SOZIALES, WOHNEN IM ALTER, MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN
Schuldnerberatung
Mitten drin! Jung und aktiv in Niedersachsen
Wohnberatung
Senioren- und Pflegestützpunkte
Persönliches Budget & Budget für Arbeit
Beschäftigung schwerbehinderter Menschen
Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen


FRAUEN UND GLEICHSTELLUNG
Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft
www.vernetzungsstelle.de
Schwangeren- und Konfliktberatungsstellen
Ungewollt schwanger - und nun?
Frauenhäuser, Gewaltberatungsstellen und Beratungs- und Interventionsstellen
Pro Beweis
Hilfe in Not bei Gewalt gegen Frauen
Krisentelefon gegen Zwangsheirat


FAMILIEN
Erziehungslotsinnen und Erziehungslotsen
Unterhaltsvorschuss - eine Hilfe für Alleinerziehende Familienbildungsstätten
„Familie in Not"
Familienerholung / Familienfreizeit
Familienbüros
Frühe Hilfen
Beratungsstellen im Bereich ‚Gewalt gegen Kinder und Jugendliche'
Kinderschutz-Zentren in Hannover und Oldenburg
„Eltern und Medien"
Wir sind vielfältig - LSBTI* in Niedersachsen
Mütterzentren
Mehrgenerationenhäuser
www.familien-in-niedersachsen.de
www.vaeter-in-niedersachsen.de


MIGRATION UND TEILHABE
Migrationsberatung
Koordinierungsstellen für Migration und Teilhabe
Kooperative Migrationsarbeit Niedersachsen
Integrationslotsinnen und Integrationslotsen
Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen
Der Radikalisierung vorbeugen, Auswege aus extremen Islamismus-Ideologien aufzeigen

GESUNDHEITLICHE VERSORGUNG
Gesundheitsregionen Niedersachsen
Patientensicherheit
Antibiotikastrategie
Suchtprävention

BAUEN UND WOHNEN
Wohnraumförderung
Wohngeld
Wohnen im Alter


SOZIALES, WOHNEN IM ALTER, MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN

Schuldnerberatung
Der Verlust der Arbeitsstelle, eine schwere Krankheit oder andere Faktoren können leicht dazu führen, dass einem die Schulden über den Kopf wachsen. Dann ist schneller und professioneller Rat wichtig. Die unabhängigen Schuldnerberatungsstellen in Niedersachsen bieten überschuldeten Personen Rat und Hilfe an. Die nächste Schuldnerberatungsstelle in Ihrer Nähe finden Sie unter www.forum-schuldnerberatung.de.
Aktuelle Informationen zum Verbraucherinsolvenzverfahren und zur Restschuldbefreiung finden Sie in der kostenfreien Broschüre „Neubeginn ohne Schulden".

Alle Kinder sollen gut aufwachsen und teilhaben
„Mitten drin! Jung und aktiv in Niedersachsen" - Kinder und Jugendliche, die sozial benachteiligt sind, sollen so gut wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Da, wo Geld fehlt, ist das aber oft nicht oder nur schwer möglich. Das Aktionsprogramm von Land und Kinderschutzbund machz wir Kinder stark, gibt ihnen Selbstvertrauen und öffnet Perspektiven.

Wohnberatung
Zu Fragen der Wohnberatung, der Wohnraumanpassung oder zu neuen Wohnformen, zum Beispiel zum gemeinschaftlichen Wohnen oder zu ambulant betreuten Wohngemeinschaften, berät das Niedersachsenbüro „Neues Wohnen im Alter". In Niedersachsen gibt es außerdem in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten eine Stelle für Wohnberatung. Hauptamtliche, vielfach aber ehrenamtliche, gut qualifizierte Wohnberaterinnen und Wohnberater stehen für eine persönliche Beratung zur Verfügung.

Senioren- und Pflegestützpunkte Niedersachsen
Die Senioren- und Pflegestützpunkte Niedersachsen bieten Informationen und Beratungen zu einer Fülle von Themen aus einer Hand. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte erhält ebenso Rat wie diejenigen, die ihre Wohnung barrierefrei gestalten wollen. Auch wer Angebote zur Alltags- und Freizeitgestaltung in seiner Umgebung sucht, bekommt hier Auskunft. Und wer Fragen und Anliegen rund um das wichtige Thema Pflege hat, ist in den Senioren- und Pflegestützpunkten ebenfalls willkommen. Das gilt für Pflegebedürftige ebenso wie für Angehörige, Nachbarinnen und Nachbarn sowie Betreuerinnen und Betreuer.

Budget für Arbeit & Persönliches Budget
Das ‚Budget für Arbeit' eröffnet mehr Menschen mit Behinderung, wie zum Beispiel Werkstattbeschäftigen, neue Möglichkeiten bei der Wahl ihrer Beschäftigung zu nutzen. Arbeitgeber erhalten einen Lohnkostenzuschuss und weitere finanzielle Unterstützung, beispielsweise für die Anleitung und Begleitung am Arbeitsplatz. Das sorgt für mehr Teilhabe am Arbeitsleben und ist ein weiterer wichtiger Schritt zu einer inklusiven Gesellschaft. Weitere Informationen dazu gibt es bei den für die Antragstellung zuständigen Landkreisen und kreisfreien Städten >>

Mit einem ‚Persönlichen Budget' können Menschen mit Behinderung auf Antrag Leistungen zur Teilhabe selbständig einkaufen und bezahlen. So entscheiden sie selbst, welche Hilfen und welchen Dienst sie in Anspruch nehmen wollen. Dies bedeutet mehr Unabhängigkeit und mehr Selbstbestimmung.

Beschäftigung schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben
Mit finanziellen Leistungen kann das Integrationsamt die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt fördern. Darüber hinaus berät und informiert es in allen Fragen, die mit der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen in Zusammenhang stehen. Die Leistungen des Integrationsamtes richten sich auch an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber.

Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Petra Wontorra
Die von der Landesregierung berufene Landesbeauftragte Petra Wontorra arbeitet unabhängig und ressortübergreifend für die Belange von Menschen mit Behinderungen. So wirkt sie beispielsweise an Gesetzesentwürfen mit und bindet Menschen mit Behinderungen als Expertinnen und Experten in eigener Sache stärker mit in Entscheidungsprozesse ein. Petra Wontorra ist selbst schwerbehindert und nutzt einen Rollstuhl.

Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen
Hannah-Arendt-Platz 2
30159 Hannover
Telefon 0511/120-4007
Petra.wontorra@ms.niedersachsen.de
http://www.behindertenbeauftragter-niedersachsen.de/


FRAUEN UND GLEICHSTELLUNG


Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft
Die landesweit 25 „Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft" helfen Frauen beispielsweise nach einer Familienpause beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Die Adressen der Koordinierungsstellen finden Sie hier.


www.vernetzungsstelle.de
Das Online-Angebot bietet aktuelle und vielfältige Informationen zur Gleichstellung. Die umfangreiche Themenpalette reicht von A wie Arbeit bis U Umwelt. Außerdem gibt es Veranstaltungshinweise, einen Newsletter und viele weitere Serviceangebote.
www.vernetzungsstelle.de


Schwangeren- und Konfliktberatungsstellen
Die gut 270 Schwangerenberatungsstellen in Niedersachsen beraten kostenlos in Fragen der Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung. Details und Adressen gibt es online.

Beratungsstellen zur Betreuung bei der vertraulichen Geburt.

Ungewollt Schwanger - und nun?
Bei einem Schwangerschaftskonflikt stehen mehr als 230 anerkannte Beratungsstellen in Niedersachsen bereit. Weitere Informationen sowie eine aktuelle Adressliste finden Sie hier.

Frauenhäuser, Gewaltberatungsstellen und Beratungs- und Interventionsstellen
Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist nach wie vor ein schwerwiegendes Problem. In Niedersachsen stehen von Gewalt betroffenen Frauen 41 Frauenhäuser, 38 Gewaltberatungsstellen und 29 Beratungs- und Interventionsstellen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier sowie bei den Beratungsstellen an Ihrem Wohnort.


Pro Beweis
Frauen, die Opfer einer Gewalttat wurden, aber noch nicht sicher sind, ob sie eine Anzeige erstatten möchten, können die Spuren der Tat beim Netzwerk ProBeweis gerichtssicher dokumentieren lassen.
http://www.probeweis.de/


Hilfe in Not bei Gewalt gegen Frauen
gibt es außerdem rund um die Uhr beim kostenlosen Hilfetelefon des Bundes:
08000 116 016 und online unter www.hilfetelefon.de

Täterberatungsstellen bei "Häuslicher Gewalt"


Krisentelefon gegen Zwangsheirat
Mädchen und Frauen in Niedersachsen, die eine Zwangsheirat befürchten, aber auch deren Freundinnen und Freunde, Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen von Behörden oder Beratungsstellen finden Rat und Unterstützung beim Krisentelefon gegen Zwangsheirat. Die Erstberatung ist auf Deutsch, Türkisch, Kurdisch und Arabisch möglich. Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle unterliegen der Schweigepflicht.
Telefon: 0800-0667888
E-Mail zwangsheirat@kargah.de
www.kargah.de


FAMILIEN

Erziehungslotsinnen und Erziehungslotsen
Neben der Hilfe, die Niedersachsens Jugendämter und Erziehungsberatungsstellen anbieten, gibt es auch ehrenamtliche Erziehungslotsinnen und Erziehungslotsen. Sie begleiten und unterstützen Familien in schwierigen Lebensphasen. Denn Eltern sollen gerade dann nicht allein gelassen werden, wenn sie sich beispielsweise überfordert fühlen. So soll verhindert werden, dass sich kleine Krisen zu ernsthaften Problemlagen entwickeln.
www.erziehungslotsen.de


Angebote zur Unterstützung im Alltag


Unterhaltsvorschuss - eine Hilfe für Alleinerziehende
Wenn ein unterhaltspflichtiger Elternteil keinen Unterhalt für ein Kind zahlt oder nicht zahlen kann, springt der Unterhaltsvorschuss ein. Unterhaltsvorschuss muss schriftlich beantragt werden. Zuständig sind die Jugendämter bzw. Fachdienste für Jugend der Stadt- bzw. Kreisverwaltungen. Dort erfahren Sie auch, unter welchen Bedingungen ein Unterhaltsvorschuss gewährt werden kann. Weitere Infos gibt es hier.

Familienbildungsstätten
Familien- und Elternbildung sind ein gesellschaftlicher Auftrag. Die 25 Familienbildungsstätten in Niedersachsen geben Eltern u. a. Anregungen für die Bewältigung des Erziehungsalltags. Mit vielfältigen Angeboten und Projekten werden Familien individuell unterstützt. Weitere Informationen sowie die Standorte der Familienbildungsstätten finden Sie hier.

„Familie in Not"
Die Landesstiftung „Familie in Not" hilft schnell und unbürokratisch kinderreichen Familien oder Alleinerziehenden, die unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind, durch einmalige finanzielle Zuschüsse.
www.ms.niedersachsen.de/themen/unsere_stiftungen/familie_not/wem-und-wie-hilft-die-stiftung-familie-in-not--14374.html

Über die Stiftung können schwangere Frauen auch Unterstützung aus der Bundesstiftung „Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" beantragen. Hilfen gibt es für Bekleidung, Einrichtung oder Kinderbetreuung.
www.soziales.niedersachsen.de/startseite/kinder_jugend_familie/familie/stiftung_mutter_und_kind/stiftung-mutter-und-kind-152052.html

Familienerholung / Familienfreizeit
Nicht jede Familie kann sich einen Erholungsurlaub oder eine gemeinsame Freizeit leisten. Einmal den Alltag hinter sich zu lassen, ist dennoch für alle Familienmitglieder wichtig. Unter bestimmten Voraussetzungen fördert das Land Erholungsurlaube für Familien mit geringem Einkommen. Die Kontaktdaten zu den Antragsstellen und weitere Informationen gibt es online.

Gefördert werden können darüber hinaus auch Familienfreizeiten, in denen Ehe-, Familien- und Erziehungsfragen sowie Fragen der gesundheitlichen Vorsorge behandelt werden.
Details finden Sie hier.

Familienbüros
In Niedersachsen gibt es rund 200 Familienbüros, die für alle Fragen rund um das Thema Familie da sind. Die konkreten Standorte mit allen Kontaktdaten gibt es in der Aktionslandkarte auf www.familien-in-niedersachsen.de.

Frühe Hilfen
Elternsein ist nicht immer einfach. Bevor sich Krisen entwickeln, können Eltern die freiwilligen und kostenlosen Angebote der Frühen Hilfen nutzen. Sie richten sich insbesondere an (werdende) Eltern und Familien mit Kindern bis drei Jahren, die aufgrund unterschiedlichster Belastungen einen erhöhten Beratungs- und Unterstützungsbedarf haben. Eine Vielzahl der Angebote finden Sie z. B beim Fachinformationsportal http://www.gutaufwachsen.de/
Für eine anonyme und kostenlose Beratung steht das Elterntelefon unter Tel. (0800) 111 0 550 zur Verfügung.

Beratungsstellen im Bereich ‚Gewalt gegen Kinder und Jugendliche'
Kinder und Jugendliche, die von Gewalt betroffen sind, können sich an eine der 20 vom Land Niedersachsen geförderten Beratungsstellen wenden. Ihnen stehen dort kompetente Fachkräfte zur Seite und bieten Beratungsangebote oder beispielsweise eine Kriseninterventionen an. Das Beratungsangebot kann auch von Eltern, Lehrkräften oder besorgten Personen aus dem Umfeld von Kindern, die von Gewalt betroffen sind, in Anspruch genommen werden.
http://www.kinderschutz-niedersachsen.de

Kinderschutz-Zentren in Hannover und Oldenburg
Für Fragen rund um das Thema Kinderschutz stehen die beiden vom Land geförderten Kinderschutz-Zentren in Hannover und Oldenburg für betroffene Kinder, besorgte Elternteile, Familienangehörige oder auch Fachkräfte bereit. Sie entwickeln Kinderschutzkonzepte für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, führen Fortbildungsangeboten für Fachkräfte durch und beraten Familien mit Gewaltproblemen
www.ksz-hannover.de
www.kinderschutz-ol.de

„Eltern und Medien"
Internet, Smartphones, Tabletts - Kinder und Jugendliche nutzen Medien heute ganz selbstverständlich. Für Eltern ist es manchmal schwer, hier den Überblick zu behalten. Um ihnen Medienwissen zu vermitteln und sie in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken, bieten das Sozialministerium und die Landesmedienanstalt Kurse an.

Wir sind vielfältig - LSBTI* in Niedersachsen
Niedersachsen ist offen, vielfältig und bunt. Jeder Mensch soll hier diskriminierungsfrei und unabhängig von der sexuellen Identität oder geschlechtlichen Orientierung leben können. Die landesweite Kampagne „Gemeinsam für Vielfalt* in Niedersachsen" setzt eine neue Ausrichtung in der Antidiskriminierungspolitik für Lesben, Schwulen, bi-, trans*- und intergeschlechtliche bzw. -sexuelle Menschen und stärkt die Sichtbarkeit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. Für Fragen und Informationen zur Kampagne sowie zu Angeboten und Fördermöglichkeiten steht das Queere Netzwerk Niedersachsen e.V. (QNN) bereit.
www.q-nn.de

Mütterzentren
Mütterzentren bieten Müttern und auch Vätern mit ihren vielfältigen Fähigkeiten und Kenntnissen die Gelegenheit, sich auszutauschen und sich gegenseitig mit Rat und Hilfe zur Seite zu stehen. Außerdem werden Betreuung und Informationen angeboten. Gleichzeitig erfahren sie Entlastung im Alltag mit ihren Kindern durch flexible Kinderbetreuung.
Weitere Informationen über die Standorte erfahren Sie hier.

Mehrgenerationenhäuser
Mehrgenerationenhäuser bieten einen gemeinschaftlichen, generationenübergreifenden Treffpunkt, um das nachbarschaftliche Miteinander zu organisieren. Aber auch gesellschaftliche Herausforderungen, wie etwa der demografische Wandel, werden bei den Angeboten der Mehrgenerationenhäuser berücksichtigt.

www.familien-in-niedersachsen.de
Das Portal bietet Familien ein stets aktuelles Angebot mit Hinweisen und weiterführenden Kontaktadressen zu allen sie berührenden Fragen. Es beinhaltet auch eine Aktionslandkarte mit familienfreundlichen Einrichtungen, die von Familienbüros und Familienbildungsstätten über Mehrgenerationenhäuser bis hin zu Familienerholung reicht. Auch werden hier Themen angesprochen, die sich speziell an Alleinerziehende wenden.
Zum Portal.

www.vaeter-in-niedersachsen.de
Hier finden (werdende) Väter aktuelle Meldungen zur Väterpolitik sowie Hinweise auf Broschüren und Ratgeber rund um den Familien-, Erziehungs- und Berufsalltag von Vätern. Außerdem gibt es Informationen zu landesweiten Initiativen wie z.B. dem Aktionsprojekt „Papa spielt mit", eine Termindatenbank für Fortbildungshinweise und Freizeitangeboten für Väter mit Kindern und Informationen über und aus dem Landesarbeitsforum „Aktive Vaterrolle".
Zum Portal.


MIGRATION UND TEILHABE

Hier eine kleine Auswahl aus den vielfältigen Angeboten für gelingende Integration und Teilhabe:

Migrationsberatung
Das Land fördert Migrationsberatungsstellen und stellt damit sicher, dass alle nach Niedersachsen kommenden Menschen landesweit und flächendeckend eine angemessene Beratung und Unterstützung erhalten, um sich in ihrem neuen Lebensumfeld zurechtzufinden. Zentrale Aufgaben der Beratungsstellen sind insbesondere die Information und Beratung zu aufenthalts- und sozialrechtlichen Fragen, sozialpädagogische und psychosoziale Beratung, Sprachförderung, Mitwirkung bei der Integration in Bildung, Ausbildung und Arbeit und die Unterstützung bei der Vermittlung staatsbürgerlicher Kenntnisse. Weitere Infos gibt es hier.

Koordinierungsstellen für Migration und Teilhabe
Die vom Land geförderten ‚Koordinierungsstellen für Migration und Teilhabe' in allen Landkreisen und kreisfreien Städten haben die Aufgabe, gleichwertige Lebensverhältnisse und eine chancengerechten Teilhabe im Flächenland Niedersachsen zu schaffen sowie Migrations- und Teilhabemanagement für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu etablieren. Mehr...


Kooperative Migrationsarbeit Niedersachsen
Die Koordinierungsstellen für Migration und Teilhabe arbeiten verbindlich in der ‚Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen' mit. Dort sind alle wichtigen Beratungs-, Service- und Informationsangebote für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zusammengefasst und die Fachkräfte und Einrichtungen landesweit miteinander vernetzt. Mehr...

Integrationslotsinnen und Integrationslotsen
Rund 4.500 ehrenamtliche Integrationslotsen in Niedersachsen unterstützen zugewanderte oder schon länger hier lebende Menschen mit Zuwanderungsgeschichte dabei, sich in unserer Gesellschaft zurecht zu finden. Sie begleiten zum Beispiel bei Behördengängen oder erklären unser Schulsystem. Wer Kontakt aufnehmen möchte oder sich selbst für eine Tätigkeit als Lotsin oder Lotse interessiert, findet Informationen hier.

Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen
Eine der Säulen gelungener Integration ist der Zugang zum Arbeitsmarkt. Wer im Ausland bereits berufliche Qualifikationen erworben hat, kann prüfen lassen, ob und wie diese in Niedersachsen anerkannt werden können. Umfangreiche Informationen, Kontaktadressen, Links zu relevanten Stellen sowie Antworten auf häufige Fragen zum Anerkennungsverfahren finden Sie hier.

Der Radikalisierung vorbeugen, Auswege aus extremen Islamismus-Ideologien aufzeigen
Die Beratungsstelle „beRATen" unterstützt Eltern, Angehörige und andere Menschen im Umfeld der von neo-salafistischer Radikalisierung betroffenen Jugendlichen und Erwachsenen, um Auswege aus einer gewaltbezogenen und extremistischen Ideologie aufzuzeigen.
Hotline 0511 / 70052040
www.beraten-niedersachsen.de


GESUNDHEITLICHE VERSORGUNG


Gesundheitsregionen Niedersachsen
In den „Gesundheitsregionen Niedersachsen" kommen alle wichtigen Gesundheitsakteure rund um das Thema Gesundheit einer Region zusammen. So können sie die gesundheitlichen Dienstleistungen vor Ort besser aufeinander abstimmen. Das kommt den Menschen zugute, aber auch die Anbieter von Gesundheits(dienst)leistungen profitieren von Synergieeffekten. 35 Gesundheitsregionen gibt es bereits. Was dort alles erreicht wird, wie man sich vor Ort selbst in den Prozess einbringen kann und vieles mehr gibt es online.

Patientensicherheit
Es ist sehr wichtig, im Krankheitsfall Ansprechpersonen zu haben. Menschen, die bei Beschwerden zuhören, hinschauen und bei Missständen aktiv werden. Mit den Patientenfürsprecherinnen und -fürsprechern in den niedersächsischen Krankenhäusern und dem Landespatientenschutzbeauftragten stehen neuerdings solche Vertrauenspersonen bereit.
Kontakt:
Landespatientenschutzbeauftragter Dr. Peter Wüst
Hannah-Arendt-Platz 2
30159 Hannover
peter.wuest@ms.niedersachsen.de
Telefon: 0511/120-4090
www.patientenschutz.niedersachsen.de
Kontaktdaten zu den Patientenfürsprecherinnen und -fürsprechern in den Krankenhäusern erhalten Sie beim jeweiligen Krankenhausträger.

Antibiotikastrategie
Antibiotika sind wertvolle Medikamente. Neben der Verbesserung der Hygiene und der Entwicklung von Impfstoffen sind sie unsere wichtigsten Waffen im Kampf gegen Infektionskrankheiten. Doch Antibiotika verlieren zunehmend ihre Wirksamkeit. Ursache ist die Verbreitung von Bakterien, die gegen Antibiotika resistent geworden sind. Multiresistente Keime zu bekämpfen und Antibiotika wirksam zu halten, gehört deshalb zu den Herausforderungen der gesundheitlichen Versorgung. Das Land wird hier auf vielen Ebenen tätig. Die „Gemeinsame niedersächsische Strategie gegen Antibiotikaresistenz" verknüpft die Gesundheit von Mensch und Tier sowie die Bereiche Lebensmittel und Umwelt miteinander. Weitere Informationen und ein Erklär-Video für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Ärzteschaft stehen auf der Webseite www.antibiotikastrategie.niedersachsen.de zur Verfügung.

Suchtprävention
In Niedersachsen gibt es ein flächendeckendes Netz aus 75 Fachstellen für Suchtprävention. Vor allem geht es darum, Kinder und Jugendliche stark und selbstbewusst zu machen, ihnen Informationen zu vermitteln und so Risikofaktoren zu verringern. Zu den Schwerpunkten zählt auch, einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu vermitteln.
https://nls-online.de

Weitere nützliche Links:
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung



BAUEN UND WOHNEN

Wohnraumförderung
Auf der Internetseite der Niedersächsischen Förderbank NBank gibt es alle Informationen zu Fördermöglichkeiten für Privatpersonen, beispielsweise für die altersgerechte oder energetische Modernisierung.
https://www.nbank.de/Privatpersonen/Wohnraum/index.jsp

Wohngeld
Mit dem Wohngeld erhalten Mieterinnen und Mieter unter bestimmten Voraussetzungen eine von Land und Bund getragene Unterstützung, damit das Wohnen für sie bezahlbar bleibt. Informationen zum Wohngeld finden Sie auf den Internetseiten des Sozialministeriums.
Die örtlich für Sie zuständige Wohngeldbehörde finden Sie im Internet auf den Seiten des Serviceportals Niedersachsen.

Wohnen im Alter
Zu Fragen der Wohnberatung, der Wohnraumanpassung oder zu neuen Wohnformen, z.B. zum gemeinschaftlichen Wohnen oder zu ambulant betreuten Wohngemeinschaften, berät das Niedersachsenbüro „Neues Wohnen im Alter". In Niedersachsen gibt es außerdem in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten eine Stelle für Wohnberatung. Hauptamtliche, vielfach aber ehrenamtliche, gut qualifizierte Wohnberaterinnen und Wohnberater stehen für eine persönliche Beratung zur Verfügung. Informiert wird hier auch über technische Alltagshilfen und Assistenzsysteme, die älteren Menschen das Wohnen zu Hause trotz körperlicher oder demenzieller Einschränkungen ermöglichen können.
http://www.neues-wohnen-nds.de/

Ansprechpersonen zur Wohnberatung in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Gut versorgt in Niedersachsen  
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