Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Wohnraumförderung in Niedersachsen

Förderung von Mietwohnraum für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen


Förderung von Mietwohnraum für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen

Was wird gefördert?

Gefördert werden der Neubau, Ausbau/Umbau sowie die Erweiterung von Mietwohnraum für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen als Mietwohnungen. Vorrangig gefördert werden Objekte des Betreuten Wohnens. In diesen Fällen muss neben dem Mietvertrag ein Betreuungsvertrag abgeschlossen werden.

Welche Fördervoraussetzungen bestehen?
Die Förderung eines Mietwohnobjektes erfolgt, wenn der Vermieter sich vertraglich verpflichtet,

die Wohnungen nur an Mieterinnen und Mieter zu vergeben, deren Einkommen bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten,

die vom Land festgelegte anfängliche Miethöhe nicht zu überschreiten,

die Wohnungen derart belegungsgebunden für einen Zeitraum von in der Regel 20 Jahren - bei Gewährung eines Tilgungsnachlasses von 30 Jahren - zu vergeben,

geförderte Wohnungen nur an ältere Menschen (ab 60 Jahre), Menschen mit Behinderung (mindestens 50 % Schwerbehinderung) oder hilfe- und pflegebedürftige Personen (Pflegegeld Stufe 1 und höher) zu vermieten und

die Kommune bestätigt, dass das Bauvorhaben den städtebaulichen Zielvorstellungen entspricht.

Die Förderung setzt ferner einen Eigenkapitalanteil von in der Regel 25 % der Gesamtkosten, mindestens jedoch 15 % sowie einen Bedarf an entsprechenden Wohnungen voraus. Das wirtschaftliche Risiko für die Erstellung und den Betrieb des Objektes liegt beim Investor.

Wie wird gefördert?
Die Förderung erfolgt mit anfänglich zinslosen Darlehen. Zusatzdarlehen können für die Beschaffung und Installation von Aufzügen, die Schaffung von kleinen Wohnungen bis zu 60 qm und Mehraufwendungen aufgrund besonderer baulicher Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen gewährt werden. Darüber hinaus kann ein Tilgungsnachlass nach Ablauf des 20. Jahres nach Bezugsfertigkeit in Höhe von 15 % des Darlehensursprungsbetrages gewährt werden, wenn Mietwohnraum für Menschen mit geringen Einkommen geschaffen wird.Die Förderkonditionen im Einzelnen ergeben sich aus dem Internet-Angebot der NBank, Hannover.

Wo gibt es Beratung, wo können Anträge gestellt werden?
Fragen zu den Förderkonditionen im Rahmen des Mietwohnungsbaus beantworten

  • die örtlichen Wohnraumförderungsstellen bei den Landkreisen, kreisfreien und großen selbständigen Städten sowie selbständigen Gemeinden; diese nehmen auch Förderanträge entgegen;
  • die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Förderberatung der NBank, Tel. 0511/30031-333, Fax 0511/30031-11333, E-Mail: wohnraum@nbank.de
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