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„Von wegen Ruhestand! Perspektiven Ü60“ – Land startet Ideenwettbewerb

Sozialministerin Carola Reimann: „Wir suchen Projekte, die die gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung älterer Menschen stärken oder in denen ältere Menschen selbst aktiv werden wollen, um sich mit ihren Stärken in ihrem Umfeld einzubringen.“


Alt sein und alt werden hat viele Facetten und Gesichter. Genauso vielfältig sind die Stärken und Möglichkeiten älterer Menschen, die oft nicht im Rampenlicht stehen. Genau hier setzt der von Sozialministerin Carola Reimann initiierte Ideenwettbewerb „Von wegen Ruhestand! Perspektiven Ü 60“ an. „Die heutigen Seniorinnen und Senioren sind im Vergleich zu früheren Generationen in der Regel vitaler, gesünder und besser ausgebildet. Viele haben ein Interesse daran, sich gesellschaftlich einzubringen. Wir suchen Projekte, die die gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung älterer Menschen stärken oder in denen ältere Menschen selbst aktiv werden wollen, um sich mit ihren Stärken in ihrem Umfeld einzubringen.“

Ziel dieses Ideenwettbewerbes ist es, ein positives Bild vom Alter und vom Altern in der Gesellschaft zu fördern. Niedersächsische Kommunen, Verbände, Initiativen und Vereine können ab sofort bis zum 31. Dezember 2019 Projektideen beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung einreichen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 20.000 Euro und wird in zwei Kategorien vergeben: In der ersten Kategorie können sich Kommunen (selbstständige Gemeinden, große selbstständige und kreisfreie Städte) bewerben. In der zweiten Kategorie werden niedersächsische Verbände, Initiativen und Vereine für ihre Ideen ausgezeichnet.

Gesucht werden Projektideen, die

- die Stärken, Möglichkeiten, Potentiale und Fähigkeiten älterer Menschen sichtbar machen,

- unterschiedliche Lebensgefühle und Lebenswelten erfassen,

- die Teilhabe und Selbstbestimmung älterer Menschen fördern,

- innovativ sind und zur Nachahmung anregen,

- möglichst dauerhaft (nachhaltig) sind,

- ehrenamtliches Engagement beinhalten oder initiieren,

- (auch) Menschen mit Behinderung integrieren,

- (auch) Menschen mit Migrationshintergrund oder sozialer Benachteiligung ansprechen.

Die Wettbewerbsbeiträge werden von einer unabhängigen Jury begutachtet und bewertet. Anschließend wird Sozialministerin Carola Reimann die Erst- bis Drittplatzierten im Frühjahr 2020 im Rahmen einer landesweiten „Ü60-Konferenz“ auszeichnen.

Für Dr. Carola Reimann ist auch die Nachhaltigkeit der Projektideen wichtig: „Wir wollen ein positives Altersbild in der Gesellschaft fördern. Dazu gehört auch, dass über die ausgezeichneten Projekte gesprochen wird und sie andere zum Nachahmen anregen. Daher werden die prämierten Ideen nach der Preisverleihung in regionalen Dialogforen vorgestellt werden.“

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