Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Zukunftsregionen Gesundheit

Ziel

Das auf drei Jahre angelegte Modellprojekt unter Beteiligung der Akteurinnen und Akteure vor Ort versucht,

  • die Qualität und Wirtschaftlichkeit zu verbesser,
  • die medizinische Versorgung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sicherzustellen,
  • Prävention und Gesundheitsförderung zur Gesunderhaltung zu stärken und
  • Chronifizierungen zu vermeiden.

Projektstruktur

Die Projektstruktur sah neben einer landesweiten Steuerungsgruppe regionale Steuerungsgruppen und Projektgruppen vor, die den Projektverlauf maßgeblich gestalten. Überregional wurde der Prozess durch die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS) begleitet. Die überregionale Prozessbegleitung beinhaltete die Beratung und Unterstützung der regionalen Projektgruppen bei dem Aufbau funktionierender Projektstrukturen, den Aufbau von transparenten Kommunikationsstrukturen sowie die Organisation einer landesweiten Fachtagung. Zudem oblag der LVG & AFS Niedersachsen e. V. die Koordination von Akteurs- und Netzwerktreffen sowie die Erarbeitung eines Evaluationskonzeptes. Die Abbildung verdeutlicht die Organisationsstruktur.

Die Landesweite Steuerungsgruppe setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen, der Krankenkassen, der Politik, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft, der kommunalen Spitzenverbände sowie der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. zusammen. Aspekte wie eine überregionale Öffentlichkeitsarbeit, die Finanzierung sowie die Begleitung der Zukunftsregionen stimmte der landesweite Beirat ab.

Grafik Prozessstruktur

Prozesse in den Zukunftsregionen

Die Zukunftsregionen Emsland, Heidekreis und Wolfenbüttel haben im Wesentlichen folgende Aufgaben:

  • eine Bedarfserhebung durchführen,
  • Strukturen für eine regionale Gesundheitskonferenz etablieren,
  • Vernetzungsprojekte zu initiieren, die Schnittstellen überwinden und die medizinische Versorgung in Pflegeheimen und die Palliativversorgung einbeziehen,
  • Maßnahmen zur Gewinnung von ärztlichem Nachwuchs in ländlichen Regionen entwickeln sowie
  • sich an bestehende Modellprojekte anknüpfen.

Die Prozessabläufe innerhalb der drei Zukunftsregionen sind ähnlich: Projektentwürfe werden innerhalb von Projekt- bzw. Arbeitsgruppen erarbeitet und diskutiert. Der regionalen Steuerungsgruppe obliegt neben der Prüfung der Beschlussfähigkeit der eingereichten Projektentwürfe die Etablierung von Strukturen, die eine regionale Gesundheitskonferenz ermöglichen.

Grafik Prozesse
Evaluation

Im Rahmen des Projektes findet eine prozessbegleitende Evaluation statt. Die Abschlussevaluation wird durch die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. durchgeführt.

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