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Soziale Gesundheitswirtschaft in Niedersachsen

Das Niedersächsische Gesundheitsministerium hat gemeinsam mit dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium und dem Niedersächsischen Wissenschaftsministerium einen Masterplan „Soziale Gesundheitswirtschaft in Niedersachsen“ erarbeitet und am 01.06.2016 vorgelegt.

Ziel des Masterplans war und ist es, Niedersachsen zu einem attraktiven Standort der sozialen Gesundheitswirtschaft zu entwickeln, eine wohnortnahe und bezahlbare medizinische und pflegerische Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen sowie die Interessen der Beschäftigten und die Prinzipien „guter Arbeit“ zu berücksichtigen.

Die soziale Gesundheitswirtschaft zielt auf mehr Gesundheit und Lebensqualität, gute Arbeit in der Gesundheitswirtschaft und auf qualitatives Wachstum. Dabei geht es um eine Gesundheitswirtschaft für eine solidarische, qualitativ hochwertige Versorgung für alle Menschen. Dies bedeutet Gesundheit im Sinne von Lebensqualität und auch als wesentliche Voraussetzung für Teilhabe am (Berufs-)Leben.

Gute Arbeit in der Gesundheitswirtschaft ist eine wesentliche Voraussetzung für qualifizierte und motivierte Fachkräfte. Dazu gehören: adäquate Bezahlung, gute Arbeitsbedingungen, wie z. B. Arbeitszeitgestaltung, Personalentwicklung und Weiterbildungsmöglichkeiten mit Blick auf Verbleib im Beruf und Attraktivität der Arbeit. Die Bedeutung steigt aufgrund demografischer und gesellschaftlicher Entwicklungen wie eine älter werdende Bevölkerung, eine zunehmende Individualisierung, ein geändertes Krankheitsspektrum, veränderte Anforderungen an medizinische Versorgung oder beispielsweise eine stärkere Ausdifferenzierung.

Die Weiterentwicklung der Sozialen Gesundheitswirtschaft ist auch in der laufenden Legislaturperiode eine kontinuierliche Aufgabe. In den Jahren 2017 und 2018 wurde in Kooperation mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg je eine Regionaltagung zum Thema „Fachkräftesicherung in der Pflege“ in Bad Bevensen und in Ritterhude durchgeführt.

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