Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Niedersachen klar Logo

Landesweite Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“

Mit dem Rad an die Werkbank – oder ins Büro


Oder: Auf die Räder, fertig, los!

Bei schönem Wetter macht es am meisten Spaß: Das Rad aus dem Keller oder der Garage holen, die Kette ölen, den Helm aufsetzen –und los geht es. Wer regelmäßig Rad fährt, tut viel für seine Gesundheit und entlastet die Umwelt. Die beste Gelegenheit dazu bietet die Sommeraktion „Mit dem Rad zur Arbeit", die jetzt begonnen hat. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, die AOK Niedersachsen sowie der ADFC Niedersachsen stellen diese Initiative bereits zum elften Mal auf die Räder. Schirmherrin ist Sozialministerin Cornelia Rundt. Im vergangenen Jahr brachte die Aktion 30.000 Menschen aus 2.600 Betrieben in Schwung. Alle Berufstätigen sind aufgerufen, bis zum 31. August an mindestens 20 Tagen zu ihrem Arbeitsplatz zu radeln.

„Wer das Auto öfter mal stehen lässt und dafür aufs Rad steigt, bringt den Kreislauf in Schwung und kann Krankheiten wie Bluthochdruck und Rückenschmerzen vorbeugen oder positiv beeinflussen“, sagt Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt.Als Schirmherrin hat sie schon am ersten Aktionstag in die Pedale getreten. Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen, bekräftigt: „Wir möchten mit dieser Aktion das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel in den Fokus rücken. Viele Menschen können ihren Arbeitsweg problemlos ganz oder zumindest zu einem Teil mit dem Rad bewältigen – es kostet häufig nur etwas Überwindung.“ Volker Czech, stellvertretender Landesvorsitzender des ADFC Niedersachsen, unterstreicht die gesundheitlichen Vorteile, die ein Umsatteln auf das Rad so attraktiv machen: „Rad fahren macht großen Spass, stärkt das Imunsystem, baut Stress ab und fördert die Fitness, außerdem schont Rad fahren das Klima und davon profitieren wir alle.“

Zusätzlich zu den gesundheitlichen Vorteilen winken den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele hochwertige Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro: Von der Städtereise über hochwertiges Fahrradzubehör bis hin zum neuen Trekking-Rad. Die Radfahrt-Tage werden entweder per Hand auf Papier oder direkt online im Aktionskalender eingetragen. Weil es gemeinsam noch mehr Spaß macht, können auch Teams aus bis zu vier Kolleginnen und Kollegen kostenfrei teilnehmen. Ihnen winken Teampreise wie eine Fahrt mit dem Heißluftballon. Pendlerinnen und Pendler, die zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle radeln und eine Teilstrecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, können sich ebenfalls anmelden. Und wer nicht nur sportlich, sondern auch künstlerisch unterwegs sein möchte, kann sich an einem Online-Kreativwettbewerb beteiligen. Gesucht werden Ideen zur Gestaltung von Rucksäcken. Monatlich wird der beste Entwurf prämiert. Der Gewinner kann sich über ein hochwertiges Faltrad freuen. Firmen, die ihre radelnden Beschäftigten mit einer Unterstellmöglichkeit für das Rad, einer Servicestation oder Umkleideräumen unterstützen, können am Sonderwettbewerb „Fahrradaktiver Betrieb“ teilnehmen.

Unterstützt wird die Rad-Aktion vom DGB Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt und den Unternehmerverbänden Niedersachsen. Weitere Infos und Anmeldeunterlagen gibt es in allen AOK-Servicezentren, in den Personalbüros der beteiligten Firmen und auf

www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/niedersachsen.

Hintergrund

Regelmäßiges Radeln trainiert das Herz-Kreislauf-System, regt den Fettstoffwechsel an und kräftigt die Muskulatur. Es stärkt zudem die Atemorgane und das Immunsystem. Radfahren hilft auch, Stress abzubauen und wirkt entspannend. Da Radfahren die Gelenke schont, eignet es sich auch gut für Menschen mit Übergewicht und Gelenkproblemen. Lästige Pfunde purzeln durch die Bewegung und das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird reduziert. Am besten ist, im Alltag möglichst viele Wege auf dem Drahtesel zurückzulegen. Der Weg zum Supermarkt, zum Einkaufsbummel und zum Kino lässt sich oft gut mit dem Fahrrad bewältigen.

Wie viele Kalorien jeder Einzelne beim Radfahren verbraucht und wie viel Kohlendioxid (CO2) durch den Verzicht aufs Autofahren eingespart werden, verrät ein spezieller CO2- und Kalorienrechner auf der Aktionsseite im Internet.

Mit dem Rad zur Arbeit
Artikel-Informationen

02.06.2014

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln