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Cornelia Rundt: „Jugendliche werden zu Botschaftern gegen das Rauschtrinken“

Sozial- und Gesundheitsministerin unterstützt Kampagne „bunt statt blau“ – Niedersachsens Schüler sind zur Teilnahme aufgerufen


Die Krankenkassen und Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt wollen mit einer Kampagne dem Komasaufen bei Jugendlichen Einhalt gebieten. Unter dem Motto „bunt statt blau“ startet die DAK-Gesundheit jetzt offiziell ihre Kampagne zur Alkoholprävention in Niedersachsen. Bereits zum fünften Mal sucht die Krankenkasse die besten Plakate gegen das Rauschtrinken. Hintergrund: 2012 kamen laut DAK landesweit 2.788 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, was einen neuen Höchstwert bedeutet. „Bunt statt blau“ soll auf kreative Weise über die Gefahren von Alkohol aufklären. Unterstützt wird der Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren durch Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt. Alle Schulen im Land sind bis zum 31. März zur Teilnahme eingeladen.

Seit 2010 haben bundesweit 52.000 junge Künstler bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gemalt. Die mehrfach ausgezeichnete Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt. „Das besondere an der Aktion ist, dass Jugendliche mit ihren Bildern selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken werden“, erklärt Ministerin Rundt „Weil die Präventionskampagne beispielhaft ist, unterstütze ich diese gerne und hoffe, dass wir viele junge Menschen und auch ihre Lehrerinnen und Lehrer mit der Kampagne erreichen. Der Suchthilfe-Etat im Haushalt des Landes Niedersachsen ist gerade von bisher 7.013.000 Euro auf 7.838.000 Euro in 2014 erhöht worden."

Beim so genannten Komasaufen gab es laut DAK 2012 in Niedersachsen mit 2.788 Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren einen Anstieg um 11 Prozent. „In der jüngeren Altersgruppe der 10 bis 15-jährigen Betroffenen gab es sogar einen Anstieg um 15 Prozent. Vor allem die jungen Mädchen landeten vermehrt nach einem Rausch stationär im Krankenhaus“, sagt Regina Schulz, Landeschefin der DAK-Gesundheit. „Um diesen besorgniserregenden Trend zu stoppen, muss frühzeitig über die Folgen von Alkoholmissbrauch aufgeklärt werden. Da Schüler bei ,bunt statt blau’ selbst Farbe bekennen, ist die Kampagne besonders erfolgreich und wird fortgesetzt.“

Einsendeschluss für den Wettbewerb 2014 ist der 31. März. Anschließend werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt dann eine Bundesjury mit der neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, und der Band „Luxuslärm“ den Bundesgewinner. Es gibt wertvolle Geld- und Sachpreise zu gewinnen. Weitere Informationen zum Wettbewerb 2014 gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

bunt statt blau

Sozialministerin Cornelia Rundt unterstützt die DAK-Kampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen". Zum fünften Mal können Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren mit selbst entworfenen Plakaten am Wettbewerb teilnehmen.

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