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Statement der Niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann, zu vorgeburtlichen Gentests

Der Bundestag diskutierte heute die Frage von vorgeburtlichen Gentests und die damit im Zusammenhang stehende mögliche Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen. Diese Tests können werdenden Eltern Klarheit verschaffen, ob ihr Kind mit einer Genveränderung wie etwa dem Down-Syndrom geboren werden würde. Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann erklärt hierzu: “Die freie Entscheidung von werdenden Eltern, darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein. Denn wir dürfen bei dieser Debatte nicht aus den Augen verlieren, dass – unabhängig von einer ethischen Bewertung - solche Tests bereits heute möglich und rechtlich zulässig sind. Eltern, die bereit und in der Lage sind, den Test selbst zu zahlen, können schon jetzt darauf zurückgreifen.“ Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen derzeit die Kosten für eine Fruchtwasseruntersuchung, um Erkrankungsrisiken auszuschließen. Diese ist zwischen der 14. bis 18. Schwangerschaftswoche möglich. Hierzu sagt Dr. Carola Reimann: “Dieses invasive Verfahren ist nicht nur sehr riskant. Das ist mit einer hohen psychologischen Belastung für alle Betroffenen verbunden. Das alles kann mittels des ungefährlichen und sicheren Bluttests ausgeschlossen werden. Als Niedersächsische Sozialministerin steht für mich bei dieser Debatte der Wunsch der Eltern im Vordergrund.“
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11.04.2019

Ansprechpartner/in:
Stefanie Geisler

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