Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Kinder von Tschernobyl - Stiftung des Landes Niedersachsen

- Die Katastrophe - die Folgen


Am 26. April 1986 ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Es waren nicht nur die Menschen in der unmittelbaren Umgebung betroffen. Auch wir mussten auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten, und unsere Kinder sollten nicht mehr draußen spielen. Heute ist das für uns Vergangenheit. Anders die Situation in der Ukraine, wo der Unglücksreaktor steht, in den angrenzenden Gebieten Russlands und in Weißrussland. Außer den Menschen, die unmittelbare Strahlenschäden erlitten haben, sind heute junge Erwachsene und deren Kinder die Opfer.

Besonders häufig treten Schilddrüsenkrebse, Leukämien, Immunschwächekrankheiten und Missbildungen bei Neugeborenen auf. Der stellvertretende Vorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. med. Heyo Eckel, prognostiziert zudem einen erheblichen Anstieg von Organkrebserkrankungen in den nächsten 10- 20 Jahren.

Kinder von Tschernobyl
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