Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Niedersachen klar Logo

Chancengleichheit in Bildung und Arbeit

Projekte zur Förderung der Chancengleichheit in Bildung und Arbeit


Logo

MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen

Niedersachsen fördert den Aufbau des MigrantenElternNetzwerks Niedersachsen, das sich in Trägerschaft der Arbeitsgemeinschaft der MigrantInnen und Flüchtlinge in Niedersachsen (amfn e.V.) befindet. Übergeordnetes Ziel des MigrantenElternNetzwerks Niedersachsen ist es, die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte in Niedersachsen zu verbessern und Eltern zu aktivieren, damit sie ihren Erziehungsauftrag selbstbewusst und sicher wahrnehmen.

Durch den Aufbau von landesweiten regionalen Strukturen sowie durch Fortbildungsangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Information und Beratung werden Eltern dafür gewonnen, sich für den Bildungserfolg ihrer Kinder in den Familien, Institutionen und Gremien zu engagieren.

Das MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen organisiert Veranstaltungen von und für Eltern mit Zuwanderungsgeschichte u.a. zum niedersächsischen Schulsystem, zur Erziehungskompetenz / Kommunikation, zur Elternmitwirkung in den Schulgremien, zur Rolle der Eltern am Übergang Schule-Beruf, zur Mehrsprachigkeit als Chance im Bildungsverlauf und zur Frühen Bildung. Seit Projektbeginn im Jahr 2011 wurden in Braunschweig, Oldenburg, Hannover, Peine, Göttingen, Lüneburg, Hildesheim und Stade regionale Elternnetzwerke gegründet, die jeweils kommunal verankert sind, aus einer Vielzahl an verschiedenen Vereinen und Initiativen bestehen und ebenfalls ihr ländliches Umfeld mit einbeziehen. Aktuell ist die Gründung weiterer regionaler Netzwerke in Vorbereitung.

Mehr Informationen zum MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen finden Sie hier.

Kontaktstudium „Anerkennung und pädagogische Kompetenz in der Migrationsgesellschaft“

Mit einer universitären Weiterbildung wendet sich die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg an geflüchtete und migrierte Drittstaatsangehörige, die über akademische oder berufliche Vorqualifikationen in pädagogischen Arbeitsfeldern verfügen.

Das Kontaktstudium zielt vor allem auf die Erweiterung fachlicher, sozialer und sprachlicher Kompetenzen, ermöglicht aber auch einen Umstieg in der Bildungsbiographie. Die etwa zehnmonatige Weiterbildung ist modulförmig angelegt, umfasst 500 Unterrichtsstunden in Seminarform und wird durch ein 200 Stunden umfassendes Praktikum ergänzt. Umgerechnet werden damit 60 Kreditpunkte nach dem ECTS erreicht. Das Kontaktstudium schließt mit einem Zertifikat der Universität Oldenburg ab und soll den Teilnehmenden anschließend ein reguläres Studium, den Zugang für pädagogische Ausbildungsberufe oder den Eintritt in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

Derzeit finden Seminarangebote in Hannover, Bremen und Frankfurt/Main statt. Finanziell gefördert wird das Kontaktstudium aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU. Die Kofinanzierung erfolgt unter anderem durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln