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Förderung von Frauen am Arbeitsmarkt

Das Bildungsniveau von Frauen ist heute so hoch wie nie zuvor. Frauen machen qualifizierte Abschlüsse und viele von ihnen wünschen sich auch mit Kindern möglichst durchgehend oder mit nur kurzen Unterbrechungen erwerbstätig zu sein.

Gleichzeitig erkennt die Wirtschaft zunehmend, dass sie auf das Fachkräftepotenzial von Frauen nicht länger verzichten kann. Allerdings haben Frauen nach wie vor im Erwerbsleben nicht dieselben Chancen wie Männer. Ungleichheiten sind in vielen Bereichen sichtbar. Ziel der Landesregierung ist es, nachhaltig dazu beizutragen, dass Frauen wie Männer chancengleich am Erwerbsleben teilnehmen können.

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat deshalb ein Arbeitsmarktprogramm speziell für Frauen entwickelt. Wesentliche Bestandteile sind die Programme "Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft" sowie "FIFA - Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt". Beide Programme werden vom Sozialministerium mit EU- und Landesmitteln gefördert. Dabei wird Niedersachsen in zwei Zielgebiete unterteilt, für die jeweils unterschiedliche Förderbedingungen gelten.

Schwerpunkt dieser Programme sind Maßnahmen zur Beratung und Qualifizierung von Frauen. Dabei werden sowohl die Interessen der Frauen als auch der Arbeitgeber berücksichtigt und innovative Maßnahmen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern im Arbeitsleben gefördert.

Innerhalb der Programme fördern wir erwerbssuchende Frauen, die besondere Schwierigkeiten haben, im beruflichen Leben Fuß zu fassen. Dies sind vor allem: Arbeitslose, Berufsrückkehrerinnen, Alleinerziehende oder Migrantinnen. Auch Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen werden in besonderer Weise unterstützt. Innovative Projekte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden ebenso gefördert wie der Aufstieg von Frauen in Führungspositionen.

Mit den EU-Förderprogrammen FIFA und Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft konnten in der Förderperiode 2007-2013 viele Ideen und Angebote umgesetzt werden. Die Projektarbeit stand deshalb im Mittelpunkt der Tagung "Gute Arbeit für Frauen", die zum Ausklang dieses Förderzeitraums und als Wegweiser für zukünftige Förderschwerpunkte am 22. Januar 2014 in Hannover stattfand. In der folgenden Dokumentation ReadSpeaker finden Sie eine kurze Zusammenfassung der vorgestellten Projekte bzw. deren Präsentation.

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