Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Niedersächsischen FrauenMedienPreises 2001

Den 2001 erstmals ausgeschriebenen Niedersächsischen FrauenMedienPreis "Juliane-Bartel-Preis" teilten sich Carola Wedel aus Berlin für ihren Film "Stadt der Zukunft - Stadt der Frauen. Entwicklungen in Berlin und Istanbul", Paul Weber aus Schornsheim für "Ein Fall für Drei - Kommissarinnen im Einsatz" und die Frankfurterin Stefanie Appel für ihren Beitrag "Männer im Tschador: Die iranische Künstlerin Parastou Forouhar". Je 3.000 Euro und eine eigens gestaltete Statue konnten die drei bei der Verleihung im Kleinen Sendesaal des NDR-Funkhauses Hannover in Empfang nehmen.

Der Förderpreis für den journalistischen oder künstlerischen Nachwuchs - 1.000 Euro und eine Hospitanz bei Radio Bremen - ging an Doris Palm, Janna Leptien, Anna Bohlen, Anne Mechau, Ayla Yeginer, die für Offenen Kanal Oldenburg "Es gab den Bock und es gab himmlische Musik" produziert hatten, eine Interviewserie mit Frauen, die das KZ Ravensbrück überlebt hatten. Den mit 2.500 Euro dotierten Sonderpreis für den besten Beitrag zum Thema Berufs- oder Studienfachwahl von Mädchen oder jungen Frauen gewann zur Hälfte Gisela Ellenberg vom NDR Hannover für ihr Porträt "Lichtgestaltung auf der Expo"; sie teilt sich den Preis mit Angelika Brötzmann aus Berlin, deren Beitrag "Frau in Führungsposition" ausgezeichnet wurde.

Zwölf der 79 eingereichten Wettbewerbsbeiträge kamen in die engere Auswahl. Die Entscheidung sei der Jury nicht leicht gefallen, sagte die Vorsitzende Helga Schuchardt, Wissenschaftsministerin a.D. in Niedersachsen.

Die Preisverleihung wurde unterstützt von der Niedersächsischen Lottostiftung, dem Niedersächsischen Sparkassen- und Giroverband, der Volkswagen Nutzfahrzeuge AG, Radio Bremen, dem Norddeutschen Rundfunk, der Niedersächsischen Landesmedienanstalt, der Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen - NordMedia und der Stiftung Leben und Umwelt. Initiiert wurde der Preis vom Niedersächsischen Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales, dem Norddeutschen Rundfunk - Landesfunkhaus Niedersachsen, der Niedersächsischen Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk, dem Landesfrauenrat Niedersachsen e.V., der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen und der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung und Frauenbeauftragte.

Juliane Bartel-Preis
siehe auch

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