Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Migrantinnen in Niedersachsen

Ziel des Aktionsprogramms war es, in Zusammenarbeit mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und den auf lokaler Ebene zum Thema Integration agierenden Personen Anreize und Impulse zu schaffen, die geschlechtsspezifische Aspekte von Integration in den Mittelpunkt stellen. Mit dem Aktionsprogramm sollte Vorurteilen entgegen getreten werden und das gegenseitige Kennenlernen der jeweils anderen Kultur gefördert werden. In den Kommunen wurden in den drei Jahren 123 Projekte unterschiedlichster Art durchgeführt, bei denen gezielt auf die Bedürfnisse eingegangen wurde, die die Frauen mit, aber auch ohne Migrationshintergrund ganz individuell vor Ort haben.

Über traditionelle Ansätze der Migrationsarbeit hinaus war wesentlicher Inhalt des Programms der Abbau von Vorurteilen und Ängsten und das gegenseitige Kennen lernen der jeweils anderen Kultur, um ein gleichberechtigtes Miteinander erreichen zu können. Für alle Projekte galt, dass eine interkulturelle Öffnung der involvierten Einrichtungen und eine interkulturelle Sensibilität aller Beteiligten Voraussetzung für eine erfolgreiche Integrationsarbeit waren. Eine eigens erarbeitete Wanderausstellung unterstützte die niedersächsischen Gleichstellungsbeauftragten in der inhaltlichen Gestaltung ihrer Projekte und beim Werben für ein Miteinander von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund. Sie konnte von den Gleichstellungsbeauftragten kostenfrei ausgeliehen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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