Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

EKN Epidemiologisches Krebsregister Niedersachsen

Zielsetzungen und rechtliche Grundlagen des EKN


Krebs ist in Deutschland, wie in anderen Industrienationen auch, immer noch eine der häufigsten Erkrankungen und Todesursachen. Auch wenn durch den medizinischen Fortschritt die Verfahren zur Diagnostik und Therapie von Krebs deutlich verbessert wurden, bleiben auch heute noch viele Fragen zu den Ursachen von Krebs unbeantwortet.

Um die Bekämpfung von Krebserkrankungen und die Erforschung ihrer Ursachen mit dem Ziel einer verbesserten Prävention voranzutreiben, hat der Niedersächsische Landtag den Aufbau des Epidemiologischen (bevölkerungsbezogenen) Krebsregisters Niedersachsen – EKN – beschlossen.

Das Gesetz über das Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen (GEKN) trat am 1. Januar 2000 in Kraft.

Bereits vorher wurden in einer Pilot- und Erprobungsphase auf der Grundlage des Krebsregistergesetzes des Bundes, das die Länder verpflichtete, im Interesse einer bundesweit einheitlichen Erhebung von Daten bevölkerungsbezogene Krebsregister zu errichten, die erforderlichen Strukturen geschaffen und seit 1995 erste Daten registriert. Kooperationen mit bestehenden klinischen Registern und medizinischen Institutionen (Medizinische Hochschule Hannover, Universitätsklinik Göttingen, Nachsorgeleitstellen der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen sowie einzelne Abteilungen für Pathologie) wurden aufgebaut.

Der systematische stufenweise Ausbau der Erfassung hatte am 1. Januar 2000 begonnen und ist inzwischen abgeschlossen.

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