Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Landesarbeitsforum „Aktive Vaterrolle“

Noch mehr Männer sollen eine „Babypause“ nutzen


Deutlich mehr Väter legen seit der Einführung des Elterngeldes und dem Anspruch auf Elternzeit in Niedersachsen bereits eine Babypause ein. Als junger Vater schon während der ersten Lebensphase sein Kind zu begleiten, ist die ideale Basis für einen dauerhaften intensiven Kontakt. Der Vater ist hier ebenso wichtig wie die Mutter. Denn er hat eine andere Art zu spielen, zu erziehen, Gefühle, Fürsorge und Hingabe zu zeigen. Gerade für Väter ist diese Phase eine Bereicherung, die eine neue Sichtweise und einen einfühlsameren Umgang mit der eigenen Umgebung bewirken kann.

Das neue Landesarbeitsforum "Aktive Vaterrolle" will den positiven Trend nutzen. Durch gezielte Informationsarbeit wollen die Mitglieder noch mehr junge Väter motivieren, Elterngeld und Elternzeit als Chance wahrzunehmen, um Beruf und Familie besser als bisher miteinander in Einklang zu bringen. Partnerschaftliche Modelle bei der Kindererziehung sollen nicht der Ausnahmefall sein.

Das Niedersächsische Sozialministerium unterstützt das Forum. Gemeinsames Ziel ist es, noch mehr Väter zu erreichen und ihnen die Chancen aufzuzeigen, die ihnen Elterngeld und Elternzeit für eine Babypause bieten. Auch Informations- und Beratungsangebote für Väter sollen noch mehr publik gemacht werden.

Im Landesarbeitsforum "Aktive Vaterrolle" sind folgende Partner vertreten: Das Netzwerk für Väter in Niedersachsen, der Verein mannigfaltig e.V. mit Sitz in Hannover, der Verein Gleichberechtigung und Vernetzung e.V., die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen, die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienbildungsstätten, die Arbeitsgemeinschaft der Familienverbände in Niedersachsen, die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, das Katholische Büro in Niedersachsen, die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, das Kultusministerium, das Ministerium für Wissenschaft und Kultur und das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration.

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