Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Mütterzentren

Mütterzentren bieten einen öffentlichen Raum, in dem sich Mütter und Väter in der Gesellschaft Gleichgesinnter mit ihren vielfältigen Fähigkeiten und Kenntnissen einbringen können. Gegenseitige Hilfe und Austausch, Beratung, Betreuung und Information werden angeboten. Gleichzeitig erfahren sie Entlastung im Alltag mit ihren Kindern durch flexible Kinderbetreuung.

Jedes Mütterzentrum ist anders, manche Mütterzentren entwickeln einen eigenen Weg zwischen Selbsthilfearbeit, Laientätigkeit und professioneller Dienstleistung. Mütterzentren sind zugleich selbstorganisierter Treffpunkt, der Spontaneität und Flexibilität zulässt, und Anbieter öffentlicher und sozialer Aufgaben.

Auch Großeltern und Menschen ohne Kinder werden von Mütterzentren angesprochen. Sie sind für alle Menschen geöffnet - gleich welchen Alters, Geschlechts, Nationalität oder Religion.

Mit ihrer Arbeit verfolgen Mütterzentren u. a. folgende Ziele:

  • Förderung des Miteinanders von Jung uns Alt auf der Basis von Selbsthilfe, Beratung, Information, Betreuung und Kontaktaufbau
  • Abbau von Isolation
  • Unterstützung der Lebensgestaltung von Familien durch flexible Kinderbetreuungsmodelle und individuelle Lösungen
  • Beratung, Information und Möglichkeiten zur Selbsthilfe, z. B. zu Fragen der Gesundheit und der Kindererziehung

Zu den Standardangeboten in einem Mütterzentrum gehören neben einer Caféstube z. B. eine Info- und Servicebörse, ein Secondhandshop, altersübergreifende Kinderbetreuung und ein gemeinsamer Mittagstisch.

In Niedersachsen gibt es derzeit 41 Mütterzentren, von denen sich viele zu eingetragenen gemeinnützigen Vereinen zusammengeschlossen haben. Die Finanzierung erfolgt durch Eigenleistungen, Mitgliederbeiträge, Spenden und zum Teil durch Zuschüsse der Kommunen und des Landes.

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