Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Wohnraumförderung in Niedersachsen

Förderung von Mietwohnraum als gemeinschaftliche Wohnformen, einschließlich des generationenübergreifenden Wohnens für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, hilfe- und pflegebedürftiger Personen


Was wird gefördert?

Gefördert werden der Neubau, Ausbau/Umbau sowie die Erweiterung zur Schaffung von Mietwohnraum für Wohngruppen oder Wohngemeinschaften.

Welche Fördervoraussetzungen bestehen?
Die Förderung eines Mietwohnobjektes erfolgt, wenn der Vermieter sich vertraglich verpflichtet,

  • die Wohnungen nur an Mieterinnen und Mieter zu vergeben, deren Einkommen bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten,
  • die vom Land festgelegte anfängliche Miethöhe nicht zu überschreiten,
  • die Wohnungen derart belegungsgebunden für einen Zeitraum von in der Regel 20 Jahren zu vergeben,
  • geförderte Wohnungen nur an ältere Menschen (ab 60 Jahre), Menschen mit Behinderung (mindestens 50 % Schwerbehinderung) oder hilfe- und pflegebedürftige Personen (Pflegegeld Stufe 1 und höher) zu vermieten und
  • die Kommune bestätigt, dass das Bauvorhaben den städtebaulichen Zielvorstellungen entspricht.

Eine Wohngruppe umfasst mehrere Apartmentwohnungen sowie Gemeinschaftsräume und die Zahl der Mitglieder soll elf nicht übersteigen. Jede Apartmentwohnung muss eine Kochgelegenheit und einen Sanitärraum beinhalten. Die 1-Personen Apartmentwohnung soll mindestens 20 qm, die 2-Personen Apartmentwohnung mindestens 35 qm groß sein.

Eine Wohngemeinschaft besteht aus mehreren Wohn- / Schlafräumen mit einer gemeinschaftlichen Küche und Gemeinschaftsräumen. Für höchstens drei Wohn- / Schlafräume sollen ein angemessenes Bad und ein separates WC zur Verfügung stehen. Der Wohn- / Schlafraum soll mindestens 15 qm groß sein.

Die Förderung setzt ferner einen Eigenkapitalanteil von in der Regel 25 % der Gesamtkosten, mindestens jedoch 15 % sowie einen Bedarf an entsprechenden Wohnungen voraus. Das wirtschaftliche Risiko für die Erstellung und den Betrieb des Objektes liegt beim Investor.

Wie wird gefördert?
Die Förderung erfolgt mit anfänglich zinslosen Darlehen. Zusatzdarlehen können für die Beschaffung und Installation von Aufzügen, Mehraufwendungen aufgrund besonderer baulicher Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen und für die Schaffung von Gemeinschaftsräumen gewährt werden. Die Förderkonditionen im Einzelnen ergeben sich aus dem Internet-Angebot der NBank.

Wo gibt es Beratung, wo können Anträge gestellt werden?
Fragen zu den Förderkonditionen im Rahmen des Mietwohnungsbaus beantworten

  • die örtlichen Wohnraumförderungsstellen bei den Landkreisen, kreisfreien und großen selbstständigen Städten sowie selbstständigen Gemeinden; diese nehmen auch Förderanträge entgegen;
  • die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Förderberatung der NBank, Tel. 0511/30031-313, Fax 0511/30031-11313,
  • E-Mail: wohnraum@nbank.de

Merkblätter der NBank

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln