Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Städtebaulicher Denkmalschutz

Durch Aufnahme in das Bund-Länder-Programm 2009 können Vorhaben des Programmbereichs "Städtebaulicher Denkmalschutz" erstmals auch in den alten Bundesländern gefördert werden.

Ziel des Programms ist es, vor allem historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz umfangreich zu sichern und zu erhalten.

Gefördert werden einzelne Projekte als Teile von Gesamtvorhaben, die auf der Grundlage einer Erhaltungssatzung nach § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BauGB durchgeführt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, die Gesamtmaßnahme als städtebauliche Sanierungsmaßnahme (§§ 136 bis 164 BauGB), zu deren Sanierungszielen die Erhaltung der baukulturell wertvollen Bausubstanz gehört, durchzuführen.

Im Einzelnen sind insbesondere folgende Vorhaben förderfähig:

  • die Sicherung erhaltenswerter Gebäude, historischer Ensembles oder sonstiger baulicher Anlagen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung,
  • die Modernisierung und Instandsetzung oder der Aus- und Umbau dieser Gebäude oder Ensembles,
  • die Erhaltung und Umgestaltung von Straßen- und Platzräumen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung,
  • die Durchführung von Ordnungsmaßnahmen zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung des historischen Stadtbildes und Stadtgrundrisses,
  • die Leistungen von Sanierungsträgern zur Beratung von Eigentümern über die Einhaltung von Auflagen der Denkmalpflege oder aus örtlichen Satzungen.

In Ausnahmefällen ist auch die bauliche Ergänzung von geschichtlich bedeutsamen Ensembles förderungsfähig.

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln