Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Kleinere Städte und Gemeinden

Bund und Länder haben mit der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2010 durch die Programmkomponente „Kleinere Städte und Gemeinden" ein neues Förderprogramm aufgelegt.

Das Ziel des neuen Städtebauförderungsprogramms „Kleinere Städte und Gemeinden" steht in Zusammenhang mit der Bundesinitiative Ländliche Infrastruktur. Diese beabsichtigt in den nächsten Jahren Maßnahmen zum Erhalt und zur Entwicklung der ländlichen Infrastruktur, insbesondere zur Stärkung dünn besiedelter und vom Bevölkerungsschwund betroffener Regionen.

Mit einem Fördersatz von insgesamt 66 2/3 v. H. werden vorrangig städtebauliche Gesamtmaßnahmen zur Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge überörtlich zusammenarbeitender oder ein Netzwerk bildender Städte und Gemeinden gefördert.

Die Fördermittel können neben investiven Maßnahmen zur Behebung städtebaulicher Missstände insbesondere für investitionsvorbereitende Maßnahmen verwendet werden, wie

  • das Erarbeiten von verbindlich abgestimmten überörtlichen oder regional integrierten Entwicklungskonzepten oder -strategien, welche insbesondere Aussagen zur Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels, zur kooperativen Verantwortungswahrnehmung und zu gemeinsamen Entwicklungszielen und Schwerpunkten enthalten,
  • die Bildung interkommunaler Netzwerke oder Stadt-Umland-Vernetzungen zur Sicherung der Daseinsvorsorge einschließlich Bürgerbeteiligung.

Auf den nebenstehenden Bekanntmachungstext und die Begleitinformation wird hingewiesen.

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln