Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Aufstellung jährlicher Landesprogramme

Die niedersächsischen Städte und Gemeinden können die von ihnen in Aussicht genommenen städtebaulichen Erneuerungsmaßnahmen zur Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm des Landes auf der Grundlage der Städtebauförderungsrichtlinien anmelden. Somit können sie die Finanzierungsbeteiligung um Bundes- und Landesmittel erweitern.

In einer ergänzenden jährlichen Bekanntmachung zur Aufstellung des Städtebauförderungsprogramms werden Hinweise zum Verfahren sowie zu den landesseitigen Schwerpunkten gegeben. Die aktuelle Ausschreibung finden Sie rechts in der Infospalte.

Die Schwerpunkte ergeben sich aus § 164 b BauGB und sind zzt.

1. die Stärkung von Innenstädten und Ortsteilzentren in ihrer städtebaulichen Funktion unter besonderer Berücksichtigung des Wohnungsbaus sowie der Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege,

2. die Wiedernutzung von Flächen, insbesondere der in Innenstädten brachliegenden Industrie-, Konversions- oder Eisenbahnflächen, zur Errichtung von Wohn- und Arbeitsstätten, Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen unter Berücksichtigung ihrer funktional sinnvollen Zuordnung (Nutzungsmischung) sowie von umweltschonenden, kosten- und flächensparenden Bauweisen,

3. städtebauliche Maßnahmen zur Behebung sozialer Missstände.

4. Maßnahmen, durch die in von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten betroffenen Gebieten Anpassungen zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen vorgenommen werden (Stadtumbaumaßnahmen).

Die Anmeldungen werden im Einplanungsgespräch unter Beteiligung der Kommunalen Spitzenverbände bewertet und entsprechend den Förderungsmöglichkeiten berücksichtigt.

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