Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Niedersächsischer Staatspreis für Architektur 1998

Zukunftsweisende Büro- und Gewerbebauten - Neubau und Umnutzung in zentralen Lagen -


Mit der Entscheidung, zukunftsweisende Büro- und Gewerbebauten als Neubau oder Umnutzung in zentralen Lagen für die Vergabe des Zweiten Niedersächsischen Staatspreises zu prämieren, wurde ein aktuelles und wichtiges Thema der Stadtentwicklung aufgegriffen. Zur Bewerbung aufgerufen wurden Architekten und Bauherren mit Projekten, die nicht nur von hoher architektonischer Qualität sind, sondern auch in ihrer sozialen, ökologischen und ökonomischen Funktion eine innovative Bedeutung für die Stadtentwicklung haben.

Analog zu den Anforderungen einer nachhaltigen Stadtentwicklung im Sinne der AGENDA 21 gliederte sich der Bewertungsrahmen in die Bereiche "Einbindung in den städtischen Raum", "Bauliche Umsetzung neuer Arbeitsplatzanforderungen", "Ressourcenschonendes Bauen" und "Gestaltung".

Es wurden 36 Projekte aus allen Teilen des Landes eingereicht. Angesichts des anspruchsvollen, auf zentrale Lagen fokussierenden Themas war dies eine nicht erwartete Resonanz, auch aus dem ländlichen Raum.

Die interdisziplinär besetzte Jury aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Ökologie, Gewerbeaufsicht, Philosophie und Politik hat nach intensiven Diskussionen die "Messlatte" für die Bewertung der Projekte sehr hoch gesetzt.

Preisträger: Pelikan-Viertel Hannover
Bauherr: G. Simon Grundbesitzverwaltung KG, Hannover
Architekt: Architektur Dieter Neikes, Hannover

Stadtteilzentrum Neuer Markt, Hannover-Ricklingen
Bauherr: WVG Wohnungs GmbH u. Co. KG, Hannover
Architekt: Andreas Römeth, Architekten, Hannover
Projektleitung: Dipl.-Ing. Architekt Wolfgang Riedel

Nominierung: Verwaltungsgebäude der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück
Architekt: Prof. E. Schneider-Wessling, Köln
Bauherr: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück

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