Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Öffentlicher Raum

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration hat das Projekt "Zukunftsweisende Konzepte für den öffentlichen Raum" initiiert, um damit das landespolitische Ziel einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Stadtentwicklung durch Stärkung städtebaulicher Funktionen weiter zu verfolgen.

Die Gestaltung und Ausprägung von öffentlichen Räumen hat für die Sicherung der Lebensqualität in Städten und Gemeinden eine entscheidend Bedeutung. Neben ihren Funktionen für Verkehr, Wirtschaft und Erholung sind öffentliche Räume auch Orte des sozialen Austausches

Der öffentliche Raum in der Tradition der europäischen Städte ist ein hohes Gut: Straßen, Plätze, Parks sind Orte des Austausches, der zufälligen Begegnung und des Kennenlernens unterschiedlicher Menschen, Altersgruppen, Kulturen und Lebensstile. Damit sind öffentliche Räume schon an sich interkulturell. Sie haben nicht nur eine grundsätzliche Bedeutung für die funktionale Vernetzung der Stadt, sondern sie bilden auch einen wichtigen Rahmen für das alltägliche Leben der Menschen und das zivilgesellschaftliche Miteinander. Aufgrund der vielfältigen Nutzungsmöglichkeit der öffentlichen Räume, geraten sie immer wieder in die lokale Debatte.

Das Thema "öffentliche Räume" hat somit vielfältige stadtentwicklungs- als auch sozialpolitische Dimensionen. Es stellt sich in der Praxis die Frage, wie sich bei kontinuierlich ändernder Rahmenbedingungen und des sich abzeichnenden demografischen Wandels unserer Gesellschaft tragfähige Konzepte entwickeln lassen, um auch in Zukunft der Bedeutung öffentlicher Räume gerecht zu werden. Darum erfordert der Umgang mit öffentlichen Räumen Sensibilität und dauerhafte Aufmerksamkeit. Eine Reihe niedersächsische Kommunen haben in diesem Themenspektrum bereits Konzepte erarbeitet und Projekte durchgeführt. Auf dieser Grundlage hat das Institut für Wohnpolitik und Stadtökologie e. V. im Auftrag des Sozialministeriums eine Kommunalrecherche in Niedersachsen durchgeführt. Dabei sind beispielgebende Projekte und Planungen analysiert und dokumentiert worden.

Im Zusammenhang mit anderen Projekten der nachhaltigen Siedlungsentwicklung hat sich gezeigt, dass ein konstruktiver Erfahrungstransfer und Austausch kommunaler Akteure untereinander der landesweiten Förderung innovativer Ansätze in hohem Maße dient.

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