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Stiftung „Anerkennung und Hilfe“

Die Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ unterstützt Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in den Jahren 1949 bis 1975 (Bundesrepublik Deutschland) bzw. 1949 bis 1990 (DDR) in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in stationären psychiatrischen Einrichtungen Leid und Unrecht erfahren haben.

Sie ist zum 01. Januar 2017 errichtet worden. Ihre Laufzeit ist auf fünf Jahre (31. Dezember 2021) festgelegt. Die Anmeldefrist für Betroffene endet am 31. Dezember 2020.

Die Stiftung sieht drei Elemente von Anerkennungsleistungen vor:

  1. Das Leid und Unrecht wird benannt und öffentlich anerkannt.
  2. Die damaligen Geschehnisse werden wissenschaftlich aufgearbeitet.
  3. Das von den Betroffenen erlittene Leid und Unrecht soll durch Gespräche mit Beraterinnen und Beratern der in den Ländern eingerichteten Anlauf- und Beratungsstellen individuell anerkannt werden.

    Als Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen zum selbstbestimmten Einsatz erhalten Betroffen eine einmalige pauschale personenbezogene Geldleistung in Höhe von 9.000,- Euro, sofern sie glaubhaft machen, in einer stationären Einrichtung der Behindertenhilfe oder in einer stationären psychiatrischen Einrichtung Leid und Unrecht erfahren zu haben und heute noch eine Folgewirkung zu haben.

    Ferner kann unter bestimmten Voraussetzungen ein finanzieller Ausgleich für entgangene Rentenansprüche in Höhe von 3.000,- Euro bzw. 5.000,- Euro in Betracht kommen.

Links zu weitergehenden Informationen:

http://www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de/DE/Startseite/start.html

https://soziales.niedersachsen.de/startseite/soziales_gesundheit/soziales_entschaedigungsrecht/stiftung_anerkennung_und_hilfe/stiftung-anerkennung-und-hilfe-152066.html

Betroffene Menschen können sich an die hierin genannten Anlauf- und Beratungsstellen des Landes Niedersachsen wenden.

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