Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Förderung des dritten Umschulungsjahres in der Altenpflege

Das Land Niedersachsen gewährt den Trägern der praktischen Ausbildung in der Altenpflege (ambulante Dienste und stationäre Pflegeeinrichtungen) Zuwendungen, soweit diese Träger den Umschülerinnen und Umschülern im dritten Umschulungsjahr Weiterbildungskosten erstattet haben. Weiterbildungskosten nach § 83 Abs. 1 SGB III sind

a) Lehrgangskosten

Gefördert werden Kosten für

  • Lehrgangsgebühren,
  • erforderliche Lernmittel,
  • Arbeitskleidung,
  • Prüfungsgebühren für Zwischen- und Abschlussprüfungen.

(Anmerkung: Auch Kosten einer Eignungsfeststellung sind grundsätzlich förderungsfähig, fallen aber bereits vor Beginn der Umschulung an).

b) Fahrkosten

Bei Benutzung eines regelmäßig verkehrenden öffentlichen Verkehrsmittels werden die Fahrkosten in Höhe des im Einzelfall zweckmäßigsten und kostengünstigsten Beförderungsentgeltes gewährt. Bei Benutzung sonstiger Verkehrsmittel wird eine Wegstreckenentschädigung gezahlt.

c) Kosten für auswärtige Unterbringung und Verpflegung

Soweit erforderlich, werden erstattet Kosten

  • für die Unterbringung je Tag 31 €, höchstens 340 € je Kalendermonat und
  • für die Verpflegung je Tag 18 €, höchstens 136 € je Kalendermonat.

d) Kinderbetreuungskosten

Kosten für die Betreuung aufsichtsbedürftiger Kinder bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres werden je Kind in einer Höhe von bis zu 130 € im Monat gewährt.

Antragsberechtigt sind Träger der praktischen Ausbildung in der Altenpflege mit Standort in Niedersachsen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Umschülerin oder der Umschüler eine angemessene Ausbildungsvergütung erhält; dies ist der Fall, wenn die Vergütung entweder tariflich vereinbart ist oder mindestens 80% der tariflichen Ausbildungsvergütung nach dem Tarifvertrag für Auszubildende der Länder in Pflegeberufen (TVA-L Pflege) entspricht. Die Auszahlung erfolgt rückwirkend auf Antrag.

Die Kosten der Ausbildungsvergütung werden NICHT übernommen.

Antragsbehörde ist das Nds. Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Außenstelle Lüneburg.
Weitere Informationen zum Verfahren erhalten Sie hier.

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