Was wurde getan?
16 Jahre Stiftung "Kinder von Tschernobyl" des Landes Niedersachsen medizinische Hilfe für die Kinder von Tschernobyl in Zahlen:
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42 Vergabe-, Kontroll- und sonstige Reisen in die Tschernobylregion
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22 niedersächsische Ärztinnen und Ärzte regelmäßig ehrenamtlich im Einsatz
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über 217 Ultraschallgeräte im Wert von 8,6 Mio. €
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1,3 Mio. € für Medikamente, Hilfsmittel und Verbrauchsmaterialien
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39 Hilfsgütertransporte für knapp 100.000 € an unsere Partnerorganisationen
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22 Sonographie- Fortbildungskurse in Minsk und Kiew mit rund 900 Ärztinnen und Ärzten veranstaltet
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500.000 € für den Aufbau einer orthopädischen Werkstatt in der Ukraine
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medizinische Hilfsprojekte anderer Träger in den betroffenen Ländern im Rahmen der Hilfe zur Selbsthilfe mit mehr als 150.000 € gefördert (z. B. die Finanzierung von Erholungsaufenthalten für schilddrüsenoperierte Kinder oder die Förderung einer Diabetesschule)
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Krankenversicherungskosten für rund 9.000 Tschernobyl- Kinder in Niedersachsen in den vergangenen fünf Jahren mit über 100.000 € bezuschusst
Ein Beispiel:
Als einem der ersten Krankenhäuser wurde dem Endokrinologische Dispensaire in Gomel im Jahr 1993 ein Ultraschallgerät zur Verfügung gestellt. Der Bezirk Gomel liegt im Süden Weißrusslands in der vom radioaktiven Fallout am stärksten belasteten Gebiet.
Allein im Jahr 1997 wurden bei 10.000 untersuchten Personen 7.000 Pathologien der Schilddrüse diagnostiziert, davon knapp 600 bei 1.700 untersuchten Kindern. Mit dem Gerät wurden bis heute rund 90.000 Personen untersucht, davon mehr als 15.000 Kinder.
Die Landesstiftung konnte dieser Spezialklink aufgrund der sehr hohen Untersuchungszahlen 1995 ein weiteres Ultraschallgerät zur Verfügung stellen.
Weitere 21 Kliniken in dem Gebiet - so auch das dortige Zentrale Bezirkskinderkrankenhaus – haben bis heute Ultraschallgeräte erhalten.