Der Heirats- und Prostitutionshandel mit ausländischen Frauen ist ein menschenverachtendes Verbrechen, das weiterhin bekämpft werden muss. Im Jahr 2009 wurden nach Angaben des Landeskriminalamtes 65 Frauen Opfer von Frauenhandel. 74 % der Frauen stammten aus Osteuropa. Bei 5 (rund 7,6 %) der Betroffenen handelte es sich um Minderjährige in der Altersgruppe 14-17 Jahre. Ein nicht unerheblicher hoher Anteil Betroffener befand sich in der Altersgruppe 18 bis 20 Jahre mit rund 52 % (34 Betroffene).
Im Jahr 2009 wurden 76 Tatverdächtige ermittelt. 44 Tatverdächtige besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit. 48 Menschenhandelsverfahren wurden eingeleitet.
Frauenhändler nutzen die wirtschaftliche Notlage tausender Frauen und Mädchen aus, um sie unter falschen Versprechungen nach Deutschland zu locken. Oft kommen die Frauen anfänglich freiwillig und erfahren erst hier, womit sie ihr Geld tatsächlich verdienen sollen. Sie wissen nicht, dass sie hier ausgebeutet werden und weitgehend rechtlos sind, insbesondere, wenn sie illegal einreisen.
Die zentrale Koordnierungs- und Beratungsstelle für Opfer von Frauenhandel, KOBRA in Hannover leistet wertvolle Hilfestellung bei aufenthaltsrechtlichen Fragen und die Vermittlung in Zeugenschutzprogramme. Darüber hinaus gibt es Beratungs- und Schutzeinrichtungen von SOLWODI e. V. Alle Einrichtungen erhalten Landeszuwendungen
Im Jahr 2009 wurden 76 Tatverdächtige ermittelt. 44 Tatverdächtige besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit. 48 Menschenhandelsverfahren wurden eingeleitet.
Frauenhändler nutzen die wirtschaftliche Notlage tausender Frauen und Mädchen aus, um sie unter falschen Versprechungen nach Deutschland zu locken. Oft kommen die Frauen anfänglich freiwillig und erfahren erst hier, womit sie ihr Geld tatsächlich verdienen sollen. Sie wissen nicht, dass sie hier ausgebeutet werden und weitgehend rechtlos sind, insbesondere, wenn sie illegal einreisen.
Die effektive Bekämpfung des Menschenhandels setzt die vertrauensvolle Kooperation der beteiligten Behörden untereinander sowie der Fachberatungsstellen für Menschenhandelsopfer voraus, die aufgrund eines Erlasses geregelt ist. Der wirksame Schutz und die professionelle Betreuung der häufig stark traumatisierten Opfer von Menschenhandel sind Grundvoraussetzung für deren psychosoziale Stabilisierung. Diese ist erforderlich für eine erfolgreiche Durchführung von Strafverfahren, in denen die Zeugenaussagen der betroffenen Frauen vielfach entscheidend sind.
Die zentrale Koordnierungs- und Beratungsstelle für Opfer von Frauenhandel, KOBRA in Hannover leistet wertvolle Hilfestellung bei aufenthaltsrechtlichen Fragen und die Vermittlung in Zeugenschutzprogramme. Darüber hinaus gibt es Beratungs- und Schutzeinrichtungen von SOLWODI e. V. Alle Einrichtungen erhalten Landeszuwendungen