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Quartiersinitiative Niedersachsen

Staatssekretärin Dr. Hawighorst: „Wir setzen neue Impulse zur Stärkung der Innenstädte“ Land fördert 18 Modellprojekte

HANNOVER. Im Rahmen der Quartiersinitiative Niedersachsen fördert das Land in diesem Jahr 18 Modellprojekte zur Belebung der Innenstädte in Niedersachsen. Ein Expertengremium unter Leitung von Sozialstaatssekretärin Dr. Christine Hawighorst hat heute Projekte in Hildesheim, Alfeld (Leine), Braunschweig, Celle, Cloppenburg, Cuxhaven, Delmenhorst, Einbeck, Hannover, Hildesheim, Holzminden, Lingen (Ems), Löningen, Lüneburg, Neuenkirchen, Nordhorn, Osterholz-Scharmbeck, Quakenbrück und Wolfenbüttel aus insgesamt 45 von Kommunen und privaten Initiativen eingereichten Vorschlägen für die Modellförderung ausgewählt. Das Land beteiligt sich mit bis zu 40 Prozent an den zuwendungsfähigen Kosten und stellt hierfür rd. eine Million Euro bereit. Zusammen mit den anteiligen Mitteln privater Initiativen sowie der Kommunen stehen für die Förderung der Projekte damit nahezu drei Millionen Euro zur Verfügung.

"Wir wollen mit der Modellförderung "Belebung der Innenstädte" neue Impulse zur Stärkung der Innenstädte als Standorte für Einzelhandel und Dienstleistungen setzen", so Hawighorst. Die Staatssekretärin zeigte sich von der Vielzahl der eingereichten kreativen und innovativen Projektideen der Städte, Gemeinden, Einzelhandelsverbände und privaten Initiativen beeindruckt. Neben öffentlichen Planungen und Investitionen sei privates Engagement für einen lebendigen Wirtschafts- und Wohnstandort von zentraler Bedeutung, um die Attraktivität der unter Wettbewerbsdruck stehenden Innenstädte zu erhalten oder zu verbessern.

Eine in diesem Sinne viel versprechende Entwicklung sieht Hawighorst in der zunehmenden Anzahl von Standortgemeinschaften in Städten und Gemeinden durch private Anlieger. Zusammenschlüsse dieser Art, an denen sich Grundstückseigentümer, Einzelhändler, Gewerbetreibende und Werbegemeinschaften beteiligen, ihre Ideen einbringen und in Abstimmung mit den Kommunen die Stadtentwicklung voran treiben, hätten den Vorteil, dass Entscheidungen für eine nachhaltige Entwicklung von allen mitgetragen werden und alle davon profitieren.

"Vor diesem Hintergrund habe ich gemeinsam mit Fachleuten aus Wirtschaft, Städtebau und Verwaltung jene Projekte ausgewählt, die eine wirksame und nachhaltige Stabilisierung und Weiterentwicklung städtischer Zentren oder Quartiere als Standorte für Einzelhandel und Dienstleistungen erwarten lassen", so Hawighorst.

Folgende Projektvorschläge (s. links) wurden in die Modellförderung aufgenommen.

In den 27 weiteren Projektanträgen sind viele interessante und Erfolg versprechende Ansätze enthalten, die aus Sicht der Jury aber noch der Weiterentwicklung bedürfen. Die Jury hat dem Sozialministerium vorgeschlagen, diesen Projekten eine Anerkennung und Unterstützung zukommen zu lassen. Das Sozialministerium hat den Vorschlag aufgegriffen und wird eine gezielte Projektberatung veranlassen.

Weitere Informationen zur Quartiersinitiative Niedersachsen, Belebung der Innenstädte, erhalten Sie auch im Internet unter www.deine-stadt.org.

Presseinformationen

Artikel-Informationen

05.07.2007

Ansprechpartner:
Thomas Spieker

Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit
Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 2
30159 Hannover
Tel: 0511 / 120 4057

Bildrechte: Land Niedersachsen

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