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Rahmenplan Geschlechtergerechtes Niedersachsen

Die Landesregierung hat heute den „Rahmenplan geschlechtergerechtes Niedersachsen" (siehe Downloadspalte rechts) vorgelegt. Die Ministerien und die Staatskanzlei haben ausgewählte politische Vorhaben auf Geschlechtergerechtigkeit geprüft, die Ergebnisse zusammengefasst und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten aufgelistet. Die Vorhaben des Rahmenplans erstrecken sich über alle politischen Zuständigkeitsbereiche des Landes. Wichtige Ziele sind zum Beispiel, die Geschlechtergerechtigkeit bei der Verteilung der Gelder aus den Europäischen Fonds sicherzustellen, eine geschlechtergerechte Verbraucherberatung für Frauen mit Migrationsgeschichte anzubieten, mehr Mädchen und Frauen für die Feuerwehr zu gewinnen oder auch die gleichstarke Verantwortung der Väter für die Erziehung der Kinder zu erreichen.

Bereits seit 2004 verpflichtet die Geschäftsordnung der Ministerien und der Staatskanzlei die Landesverwaltung, die Gleichstellung von Frauen und Männern als durchgängiges Leitprinzip zu beachten. Diese Landesregierung mache damit endlich ernst, erklärte Sozial- und Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt: Die Besonderheit des Rahmenplans liege darin, dass die Vorhaben im Dialog mit den niedersächsischen Frauenverbänden entwickelt und dabei jeweils geschlechterspezifische Aspekte in den Mittelpunkt gestellt worden seien. Zentral sei auch die Begleitung des demographischen Wandels mit Blick auf die unterschiedlichen Auswirkungen auf Frauen und Männer, z. B. beim ÖPNV in einwohnerschwachen Regionen, bei Altersarmut oder bei der Bewältigung des Fachkräftemangels.

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