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Zukunftsregionen Gesundheit - Modellphase

Nur wenn Hausärzte, Fachärzte, andere Gesundheitsberufe und Krankenhäuser intensiver zusammenarbeiten, lässt sich die wohnortnahe Versorgung im Flächenland Niedersachsen langfristig auf hohem Niveau sicherstellen. Eine gute medizinische und pflegerische Versorgung trägt für alle Generationen zu mehr Lebensqualität bei. Sie beeinflusst auch Standortentscheidungen junger Menschen. Hier ist ein ganzheitlicher Ansatz gefragt, der den Blick nicht nur auf einzelne Bereiche wie Krankenhäuser, Ärzte oder Pflegeeinrichtungen lenkt.

Auf Initiative des Niedersächsischen Gesundheitsministeriums wurden vor diesem Hintergrund die Landkreise Emsland, Heidekreis und Wolfenbüttel im Rahmen eines Pilotprojekts offiziell zu „Zukunftsregionen Gesundheit". Damit hat die Landesregierung in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) und der AOK Niedersachsen die Weichen für eine langfristig optimale medizinische und pflegerische Versorgung in Niedersachsen gestellt. Die Modellphase dauerte von 2011 bis 2013.

Weitere Beteiligte des Projektes waren:

  • BKK Landesverband-Mitte
  • Landwirtschaftliche Krankenkasse Niedersachsen-Bremen
  • Apothekerkammer Niedersachsen
  • Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN)
  • Krankenhausgesellschaft Niedersachsen
  • Techniker Krankenkasse
  • Verband der Ersatzkassen Niedersachsen
  • Kommunale Spitzenverbände Niedersachsen

Die Leistungsanbieter vor Ort wie zum Beispiel Ärzte, Krankenhäuser, Krankenkassen und Pflegeinrichtungen sollten in dem auf drei Jahre angelegten Modellprojekt insbesondere herkömmliche Leistungsgrenzen - beispielsweise zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern - überwinden. Die Landkreise als zuständige Behörde im Bereich der örtlichen Gesundheitsaufsicht hatten hierbei eine zentrale Aufgabenstellung. Sie hatten ortsnah eine Plattform geboten, diese Vernetzungen zu initiieren und zu moderieren.

Das Land hat auf Landesebene dabei die Rolle des Impulsgebers und Moderators übernommen. Außerdem hat sich das Land im Hinblick auf die Pilotfunktion der drei Gesundheitsregionen für ganz Niedersachsen an diesem Prozess durch die Übernahme der Kosten der wissenschaftlichen Evaluation beteiligt.

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