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Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit

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Ein familien- und kinderfreundliches Niedersachsen

Familien vermitteln Kindern die Grundlagen und wichtige Werte für ihr späteres Leben. Sie sind Kern und Basis für unsere Gesellschaft. Väter und Mütter zu unterstützen und Familien zu festigen, ist daher in einer Welt, die immer globalere Strukturen aufweist, eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.

Familienpolitik kann nicht alle Vorbehalte und Hürden bei der Realisierung eines individuellen Kinderwunsches aus dem Weg räumen. Sie wirkt aber dabei mit, Rahmenbedingungen für Familien günstig zu gestalten. Und zwar genau die Bedingungen, die die Menschen brauchen, um sich für Kinder und für Familie zu entscheiden. Dabei muss sich Familienpolitik an den tatsächlichen Lebensbedingungen von Männern und Frauen sowie an den Bedürfnissen von Kindern orientieren.

Immer entscheidender ist es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken. Dazu bedarf es vor allem auch passgenauer und flexibler Betreuungsangebote für die Jüngsten.

Im Landesprogramm "Familien mit Zukunft – Kinder bilden und betreuen" stehen rund 80 Mio. Euro bis 2010 dafür bereit, um das Betreuungsangebot für unter Dreijährige durch den quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagespflege zu verbessern.

Zum bedarfsgerechten Ausbau von Kindertagesstätten und Kindertagespflegeplätzen erhalten die Kommunen in Niedersachsen vom Jahr 2008 an 214 Millionen Euro entsprechend der Kinderzahl aus einem Sondervermögen des Bundes.

Allein im niedersächsischen Landeshaushalt 2008 werden knapp 40 Millionen Euro für den Ausbau von Krippenplätzen und Tagesbetreuung für Kinder unter 3 Jahren bereitgestellt. Ziel ist es, bis 2013 Tagespflege für 35 Prozent der unter Dreijährigen einen Betreuungsplatz anzubieten.

Elterngeld und Elternzeit leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass auch immer mehr Väter von Anfang an eng in die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder eingebunden werden. Die Bereitschaft steigt, zugunsten der Familie eine Pause im Beruf einzulegen.

Wichtig ist heute mit Blick auf die vielen Kleinfamilien zudem, den Dialog zwischen den Generationen lebendig zu gestalten. In enger Zusammenarbeit mit den Kommunen sind landesweit Mehrgenerationenhäuser entstanden. Diese offenen Tageseinrichtungen fördern das Miteinander von Alt und Jung. Die Häuser können durch ihre vielfältigen Angebote und Hilfen auch zur Entlastung von Familien beitragen. Der Bund hat dieses vorbildliche niedersächsische Programm inzwischen auf ganz Deutschland ausgedehnt.

In allen Lebensbereichen und an jedem Ort können Menschen sich für Kinder und Familien einsetzen: Gute Beispiele sollen Schule machen. Freiwillige Initiativen und Projekte zur Unterstützung von Familien werden deshalb jährlich durch den Niedersächsischen Familienpreis gewürdigt.

 

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