Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung klar

Neue Förderrunde für Programm „Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt” (FIFA) mit Schwerpunkt für geflüchtete Frauen – Ministerin Rundt: „Gesellschaftliche Teilhabe gelingt am besten über den Weg der Berufstätigkeit!“

Im Rahmen des Programms„Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt" (FIFA) läuft eine neue Förderrunde an. Über eine Laufzeit von maximal zwei Jahren stellt das Niedersächsische Gleichstellungsministerium bis zu 3 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes zur Verfügung.

Der aktuelle Förderschwerpunkt „Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen" ruft Bildungsträger, Kommunen, Kammern und Verbände dazu auf, Qualifizierungsprojekte für nichterwerbstätige Frauen zu initiieren, um ihnen einen gleichberechtigten Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Gefördert werden regionale Angebote, die geflüchtete Frauen - unabhängig von Herkunftsland und Bleibeperspektive - in ihrer Vielfalt unterstützen und dabei kulturelle und frauenspezifischen Aspekte berücksichtigen. „Auch Anträge für Modellprojekte sind erwünscht", betont Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt, „denn für ein Flächenland wie Niedersachsen sind innovative Ideen nötig."

Projektträger können Förderanträge bis zum 28. April 2017 bei der Niedersächsischen Förderbank NBank (http://www.nbank.de) stellen.
Weitere Informationen sind auch auf der Internetseite des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung unter http://www.ms.niedersachsen.de/themen/gleichberechtigung_frauen/frauen_wirtschaft/fifaintegration/fifa---foerderung-der-integration-von-frauen-in-den-arbeitsmarkt-14226.html zu finden.

Die Berufstätigkeit von Frauen ist von außerordentlicher Bedeutung, um das Zusammenleben erfolgreich zu gestalten: „Wir haben aus den Fehlern der 90er Jahre gelernt und kümmern uns um die Frauen, die zu uns gekommen sind. Für sie ist der Weg über die Arbeit die beste Möglichkeit, in unserer Gesellschaft Fuß zu fassen", so Ministerin Rundt. „Und da Frauen eine Schlüsselrolle innerhalb ihrer Familien für eine gelingende Teilhabe haben, haben auch die Kinder von erwerbstätigen Frauen deutlich verbesserte Integrationschancen." Die Unterstützung ist gerade vor dem Hintergrund wichtig, dass sich langfristig der Anteil von Frauen mit Migrationshintergrund durch den Familiennachzug deutlich erhöhen wird.

Bislang haben in Deutschland geflüchtete Frauen deutlich seltener eine Arbeit als geflüchtete Männer. Deshalb unterstützt die Landesregierung mit den langjährigen Arbeitsmarkt-programmen „Förderung der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt" (FIFA) und „Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft" verschiedene Maßnahmen, um deren berufliche Perspektiven zu verbessern. Neben der aktuellen Förderrunde für FIFA für die Beantragung von Qualifizierungsprojekten für geflüchtete Frauen ist das die Unterstützung von acht der 25 „Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft": Sie erhalten seit Anfang dieses Jahres vom Niedersächsischen Gleichstellungsministerium jeweils 70.000 Euro zusätzlich für die Beratung geflüchteter Frauen. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre.

Presseinformationen
Artikel-Informationen

10.03.2017

Ansprechpartner/in:
Uwe Hildebrandt

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln